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Staatssekretär Homann: Elektrofahrzeuge haben ein beachtliches wirtschaftliches Potential und können in kurzer Zeit die Auswirkung des Straßenverkehrs auf das Klima vermindern

Der Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Jochen Homann, begrüßt das heute in Anwesenheit von Bundeskanzlerin Angela Merkel vorgestellte Projekt “e-mobility Berlin”. Dieses gemeinsam von der Daimler AG und der RWE AG ins Leben gerufene Großprojekt bietet die Möglichkeit, im Rahmen eines Praxistestes umfassende Erfahrungen über das Zusammenspiel von Elektrofahrzeugen und Ladeinfrastruktur zu machen. Auch können dadurch vertiefte Erkenntnisse über die Akzeptanz dieser neuen Technologie durch den Kunden gewonnen werden.

Angesichts lebhafter öffentlicher Diskussionen über Schadstoffemissionen und Klimawirksamkeit des individuellen Straßenverkehrs haben sich die Anstrengungen von Automobilherstellern, Zulieferunternehmen und Energieversorgern zur Verbesserung von Elektrofahrzeugen und der dafür notwendigen Versorgungsinfrastruktur intensiviert. Deutsche Batteriehersteller arbeiten mit Vehemenz daran, durch die technische Weiterentwicklung der Lithium-Ionen-Batterie deren Reichweite und Dauerhaltbarkeit zu verbessern. Dadurch werden die speziellen Herausforderungen an eine praktische Anwendung des elektrischen Antriebs in Fahrzeugen, wie zum Beispiel ein schnelles Laden der Batterie, besser gemeistert.

Elektrische Antriebe bieten mittel- bis langfristig auch ein erhebliches Potential zur Verminderung der Abhängigkeit vom Erdöl. Zur Erzeugung der elektrischen Energie kann das gesamte Spektrum von Primärenergien genutzt werden - inklusive der erneuerbaren Energien. Gleichzeitig ermöglicht der hohe Wirkungsgrad eines Elektroantriebs die effiziente Nutzung der eingesetzten Energie.

Homann dazu: “Elektrofahrzeuge bieten die Chance, in relativ kurzer Zeit den Anforderungen an einen klimafreundlichen Straßenverkehr gerecht zu werden. Damit verfügen sie über ein erhebliches wirtschaftliches Potential, das es zu nutzen gilt. Deutsche Automobilhersteller beweisen einmal mehr ihre Technologiekompetenz, für die sie zu Recht in der ganzen Welt berühmt sind. Wir müssen uns aber auch bewusst sein, dass der Umstieg auf Elektrofahrzeuge mit einer nachhaltigen Zunahme der Stromnachfrage verbunden sein wird. Diese wird trotz des geplanten massiven Ausbaus der Erneuerbaren Energien nur mit Strom aus zusätzlichen hocheffizienten Kraftwerken abgedeckt werden können.”

Quelle: Pressemitteilung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie

Startseite - Veroeffentlicht von: Einstein   am: 6. September 2008 um 10:01 Uhr - Haftungsausschluss     Sie moechten dem Sozialtickerteam eine Nachricht zukommen lassen? Druckversion:   Druckversion anzeigen

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1. ... Kommentar von Steinbock am Samstag, 6.9.2008.

Lol - erst verpennen sie den Schritt in die Zukunft und nun wird die pompöse Geburt einer schon fast veralterten Technologie gefeiert?

Ist ja fast wie die Lachnummer HDTV … wo Deutschland wiedermal das Schlusslicht bildet und sich die Kabelfirmen die Leitungen vergolden lassen, welche später sicherlich zu marode sind, um ein Bild zu zaubern. Beim Telefon (DSL) ist ja der Kunde schon gewöhnt an solche Zustande.

Und nicht vergessen, der Atommüll, welchen wir alle schon einmal bei der Energieabrechnung bezahlten, wird nun nochmals in Rechnung gestellt, weil man ja durch “Löcherkäse” im Stollen die Brühe nun auf Staatskosten (Steuergelder) sanieren muss. Wichtig iss, dass sich der Umweltminister dieser annahm … und wir alle blechen für etwas, was schon bezahlt war.

Ja der Deutsche muss verarscht werden, damit er sich wohl fühlt und den Elektrokarren mal zum doppelten Preis als Umweltengel ersteigert, während das Grundwasser leuchtet.


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