Sozialtickerumfrage: Rentenanhebung sinnvoll ?
Eine repräsentative Umfrage von Sozialtickerleser hat ergeben, dass 94% der Meinung sind, dass eine Anhebung des Rentenalters - keine sinnvolle Entscheidung der Regierung darstellt.
Die Rente mit 67 führt viele in die Altersarmut. Schon heute erhält ein Durchschnittverdiener mit 45 Beitragsjahren nur 880 Euro Rente. Wer fünf Jahre weniger arbeitet, hat maximal 780 Euro. Geringverdiener, zu denen die meisten berufstätigen Frauen gehören, erhalten nur noch eine Rente in Höhe der Sozialhilfe. Obwohl Vizekanzler Müntefering versprochen hat, die Renten nicht zu kürzen, bedeutet die Anhebung des Rentenalters genau das. Den Sozialversicherungen brechen die Einnahmen weg, weil selbst von den wenigen jungen Menschen, nicht alle ausreichend Arbeit finden. Da ältere Arbeitnehmer auf dem Arbeitsmarkt chancenlos sind, liegt das tatsächliche Renteneintrittsalter durchschnittlich bei 60 Jahren. Schon heute entlassen Betriebe ihre Mitarbeiter beim erreichen der magischen 55 Jahre Grenze. Damit ist der Weg in die Frührente geebnet, denn Frührentner werden in der Statisik nicht als Erwerbslose geführt. So kann man die Zahlen der Arbeitslosenquote schönigen.
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