Soziale statt elitäre Studienförderung


Für soziale statt elitäre Studienförderung – „Das Stipendienprogramm der Bundesregierung ist eine elitäre und keine soziale Förderung. Darüber dürfen auch die neuen Zahlen nicht hinwegtäuschen“, kommentiert Nicole Gohlke die aktuellen Meldungen des statistischen Bundesamtes zum Deutschlandstipendium. Die wissenschafts- und hochschulpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE weiter:

„Die soziale Studienförderung heißt BAföG. Mit dem BAföG werden gezielt Studierende gefördert, die sich weder aus eigener Kraft noch mit Unterstützung der Eltern das Studium finanzieren könnten. Das BAföG wird jedoch seit Jahrzehnten von der Bundesregierung kaputt gespart und verstümmelt. Inzwischen beziehen bloß noch 15 Prozent der Studierenden BAföG.

Das Stipendienprogramm steht in Konkurrenz zum BAföG. Es soll jedoch nicht die Benachteiligten fördern, sondern die Leistungselite. Während die Starken gestärkt werden, wird bei den Schwachen gespart.

Die Mittel, die in die Deutschlandstipendien fließen, wären beim BAföG sinnvoller eingesetzt. Die privaten Mittel, die für Stipendien eingeworben werden, sollten besser als Steuern in die Haushalte von Bund, Ländern und Kommunen fließen. Ausbildungsförderung ist eine öffentliche Aufgabe und darf nicht der Gunst privater Gönner überlassen werden. DIE LINKE fordert ein sofortiges Ende des Stipendienprogramms und eine echte BAföG-Reform.“

Quelle: Fraktion DIE LINKE

22. Mai 2017

1 Kommentar

  1. Das ist doch gewollt.

    Die „Elite“ will unter sich bleiben und braucht schliesslich ungebildete „Arbeiter“ ( Arbeitssklaven!

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