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Soziale Schieflage beim Elterngeld beseitigen

“Die Statistiken zeigen, dass das Elterngeld eine soziale Schieflage hat. Geringverdienende, Studierende und Erwerbslose sind dabei in der Regel finanziell schlechter gestellt als vorher. Hatten sie bisher 24 Monate Anspruch auf Erziehungsgeld, können sie nun nur noch 12 bis 14 Monate Elterngeld beziehen“, kritisiert Jörn Wunderlich die aktuelle Bilanz des Elterngeldes. Der familienpolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE erklärt weiter:

„52 Prozent aller Mütter erhalten nur das Mindestelterngeld von 300 Euro. Über die Hälfte aller Mütter und Väter erhält ein Elterngeld von unter 500 Euro und steht damit finanziell schlechter da, als vor der Einführung des Elterngeldes.

Die Lohnersatzleistung Elterngeld auf Kosten derjenigen zu finanzieren, die nach einer Familiengründung auf jeden Euro angewiesen sind, ist sozial ungerecht und familienpolitisch verantwortungslos. Deshalb fordert DIE LINKE, jedem Elternteil einen Anspruch auf 12 Monate Elterngeld zu gewähren. Alleinerziehende sollen Anspruch auf 24 Monate erhalten. Das Mindestelterngeld ist sofort auf 450 Euro anzuheben. So sieht sozial gerechte Familienpolitik aus”.

Quelle: DIE LINKE. im Bundestag

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