Soziale Lage von Solo-Selbständigen

Berlin: (hib/PK) Mit der sozialen Lage und Absicherung von Solo-Selbständigen befasst sich die Fraktion Die Linke in einer Großen Anfrage (18/8803). 2014 habe es in Deutschland rund 4,4 Millionen selbständige Erwerbstätige gegeben, darunter viele Selbständige ohne Angestellte. Die Solo-Selbständigkeit sei vielfach mit einer prekären Lage verknüpft.

Knapp 30 Prozent der Solo-Selbständigen lägen im unteren Einkommensbereich bis 1.100 Euro netto. In den vergangenen Jahren sei vor allem die Zahl der solo-selbständigen Frauen gestiegen. Die Abgeordneten wollen nun mehr wissen über die Entwicklung in diesem Bereich und die konkreten Arbeits- und Einkommensbedingungen.

Quelle: Deutscher Bundestag

2 Gedanken zu „Soziale Lage von Solo-Selbständigen“

  1. praktisch werden mit selbstständigkeit und den ( heutigen ) entgelten sämtliche sozial- und arbeitnehmerrechte aus dem weg geräumt . ein rückschritt von über 100 jahren . viele selbständige sind nichts als moderne tagelöhner . freiberufler sind bei den selbstständigen wohl noch nicht eingerechnet .

    in meinem letzten “ fall “ ( werkvertrag nach bewerbung auf sozialversicherungspflichtige beschäftigung ) sprechen laut offizieller stelle für eine scheinselbständigkeit 8 : 2 punkte . dazu kommt noch betrug und vertragsbruch , was bald schon allein schon durch verbale dummheiten des gegenpartei – rechtsanwalts vor gericht bewiesen werden kann . und dann ? : dann gibt es geld , was ich zu größten teilen an das jobcenter abdrücken darf . wahrscheinlich darf ich zuvor ( wie die letzten beiden male ) noch einen gerichtsvollzieher dazwischenschalten . für ein paar euros mehr als das existenzminimum habe ich anderen staatlichen stellen arbeit ( wie einnahmen in insgesamt höherer summe ) verursacht . stress sowie selbstverteidigung vor gericht ist natürlich gratis . nein : man muß beim gericht mit 10 % der fordersumme in vorkasse treten um ein zivilrechtliches verfahren überhaupt anfangen zu dürfen . ein rechtsstaat würde ohne dies auskommen ( und bitte jetzt nicht mit gerichtskostenbeihilfe kommen ) .

    soziale demokratie ? ? ? muahahaha . . . ok – verhungern tut man ( noch ) nicht . zumindest physikalisch . geistig / psychisch sind fast alle mitbürger schon abgestorben .

  2. Ja Sub- Subunternemer sind viele Selbständige und sie werden schlecht bezahlt,
    es reicht gerade so bei vielen zum Überleben auf Hartz 4 nivo.
    Viele da von sind Fahrer und den könnte man Helfen wenn man die Fahrerkarte in Europa für alle ab 2,6 Tonnen einführen würde also sie einen Fahrtenschreiber im Auto hätten und nur so viel fahren dürften wie die Lastwagenfahrer heute dürfen, oder……

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