Sozialamtsreform ist bürgerfeindlich und teuer
Als völlig absurd hat DIE LINKE. Kreisverband Saarbrücken die jüngste Entwicklung bei der Sozialamtsreform bezeichnet.
Nicht nur dass bei der Zentralisierung der Verwaltung die Bürgernähe verloren gehe, jetzt stelle sich auch heraus, dass die angestrebte Kostenersparnis eine Illusion sei, so die Kreisvorsitzende Astrid Schramm. Wenn der Regionalverband 20 neue Stellen schaffen müsse, sei dies im Prinzip zu begrüßen, zeige aber auch, dass das Konzept der zentralen Sozialhilfeverwaltung unter Kostengesichtspunkten gescheitert sei.
DIE LINKE trete weiterhin dafür ein, die Betreuung und Verwaltung von Behinderten und Rentnern als Grundsicherungsbezieher sowie Beziehern von Hilfe zum Lebensunterhalt dezentral in den Gemeinden zu organisieren. Dies sei bürgernäher und offensichtlich auch nicht teurer als die Zentralverwaltung im Saarbrücker Schloss.
Quelle: Linke Saarbrücken
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