SGBII Rechtsprechung
SG Detmold Az.: S 12 AS 34/06; S 12 AS 130/05 vom 12.12.2006- SG Aachen S 11 AS 157/06 ER vom 01.12.2006
- Sozialgericht Nürnberg S 13 AS 88/05 22.02.2006 rechtskräftig
- SG Aachen S 11 AS 109/06 vom 07.11.2006
- SG Aachen S 11 AS 34/06 vom 07.11.2006
- SG Dortmund S 33 AS 152/05 vom 04.12.2006
- L 9 AS 239/06 ER LSG Hessen vom 23.11.2006
- SG Koeln S 17 AS 45/06 ER vom 20.06.2006
- SG Detmold S 4 AS 92/05 vom 24.05.2006
- LSG Sachsen- Anhalt L 2 B 178/06 AS ER vom 20.11.2006
L 9 AS 239/06 ER LSG Hessen vom 23.11.2006
Nach § 23 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 SGB II sind Leistungen für Erstausstattungen für die Wohnung einschließlich Haushaltsgeräten nicht von der Regelleistung umfasst. Sie werden nach § 23 Abs. 3 S. 2 SGB II gesondert erbracht. Die Leistungen können als Sachleistung oder Geldleistung, auch in Form von Pauschalbeträgen, erbracht werden (§ 23 Abs. 3 S. 4 SGB II). Anders als im Falle des § 23 Abs. 1 S. 1 SGB II, der bei einem von den Regelleistungen umfassten und nach den Umständen unabweisbaren Bedarf zur Sicherung des Lebensunterhaltes Leistungen als Darlehen vorsieht, besteht bei Vorliegen der Voraussetzungen des § 23 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 SGB II ein Anspruch auf zuschussweise Gewährung der Leistungen.
Das Tatbestandsmerkmal “Erstausstattung” ist erfüllt, wenn der Hilfebedürftige bisher nicht oder jetzt nicht mehr über die notwendige Wohnungsausstattung verfügt. Beispiele für Erstausstattungen enthält die Gesetzesbegründung zur Parallelvorschrift des § 31 SGB XII (im Entwurf § 32), die zwar sprachlich etwas anders gefasst ist, ohne dass aber inhaltlich etwas anderes geregelt werden sollte (Wenzel in: Fichtner/Wenzel, Kommentar zur Grundsicherung, 3. Aufl. 2005, § 23 SGB II Rdnr. 7).
Weitere Informationen zum Urteil unter: Sozialgerichtsbarkeit
Zurück zur Startseite - Veroeffentlicht von: Lusjena am: Dienstag, 12. Dezember 2006 - Haftungsausschluss ![]() |
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