Selbstverpflichtungen in der Wirtschaft sind Augenwischerei

„Da haben die Arbeitgeber mal wieder richtig Schwein gehabt“, kommentiert Jutta Krellmann, gewerkschaftspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, den Bericht zur Selbstverpflichtung für bessere Arbeitsbedingungen in der Fleischindustrie. Krellmann weiter:

„Für die SPD ist es offenbar schon ein Erfolg, wenn Beschäftigte in der Fleischindustrie jetzt nach deutschem Arbeitsrecht ausgebeutet werden können. Das ist soziale Gerechtigkeit à la Gabriel. Die über 8.000 ausländischen Beschäftigten, die jetzt deutsche Werkverträge haben, bekommen zwar Mindestlohn, an ihrer unsicheren Situation ändert sich jedoch nichts. Da kann sich der Bundeswirtschaftsminister noch so sehr selbst beweihräuchern. Fakt ist: Die Arbeitgeber haben ihre Stammbelegschaften nicht ausgebaut. Unterm Strich bleiben Selbstverpflichtungen in der Wirtschaft Augenwischerei und fördern statt besserer Arbeitsbedingungen für Beschäftigte nur den Selbstbetrug der Bundesregierung. Arbeitsbedingungen verbessern sich nur mit verbindlichen Regelungen über Tarifverträge.“

Quelle: Fraktion DIE LINKE

Ein Gedanke zu „Selbstverpflichtungen in der Wirtschaft sind Augenwischerei“

  1. <<< Selbstverpflichtungen in der Wirtschaft sind Augenwischerei.

    WAAAAAS, war das denn schon mal anders? Wann waren denn diese Selbstverpflichtungen jemals was anderes eine perfide Form der Selbstbedienung…. also, ich bin so nett mich zu verpflichten dir dies & das zu geben und DU bekommst die Rechnung.

    Liebe linke Genossen, wenn ihr euch immer wieder von solcher Selbstbeweihräucherung und gönnerhaftem Theater noch hinter die Fichte führen lasst, seid ihr nur ein weiterer Fall für die Gummizelle – sorry, wann lügt zum Beispiel ein Anwalt? Antwort: Wenn er die Lippen bewegt.

    Zur SPD sag ich mal jetzt nichts, das MÜSSTE nämlich komplett zensiert werden.

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