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Selbständige scheitern an Banken

Bild: Bundestagsfraktion DIE LINKE im Bundestag“Wenn 125.000 Selbständige mit Hartz IV aufstocken müssen, weil zum Beispiel 85.000 von ihnen ein Einkommen von unter 400 Euro beziehen, so ist dies kein Beleg für Missbrauch, sondern ein Ergebnis der schwarz-gelben Politik”, erklärt Diether Dehm, mittelstandspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE.

“Die Deutsche Bank ist zwar Hauptprofiteur der Eurorettungspakete, verbürokratisiert, verteuert und verunmöglicht gleichzeitig Darlehen an Handwerk, Kulturschaffende und mittelständische Dienstleister.”

Dehm weiter:

“Die privaten Großbanken klemmen den Blutkreislauf der Wirtschaft ab, weil sie stattdessen auf den Finanzmärkten zocken. Damit verstoßen sie direkt gegen Artikel 14 des Grundgesetzes und gehören verstaatlicht, um die Darlehensklemme endlich zu sprengen.

Gleichzeitig kranken die Kleinunternehmen daran, dass Deutschland im Ergebnis der Politik der Bundesregierungen von Rot-Grün über Schwarz-Rot bis Schwarz-Gelb seit Jahren einen Binnenkaufkraftschwund verzeichnet. Die Mehrheit der deutschen Unternehmen leidet unter Merkel, Ackermann und Rösler, nicht unter Gewerkschaften, Linken und Sozialstaat.”

Quelle: DIE LINKE. im Bundestag

Startseite - Veröffentlicht am: 15. Juni 2011 um 10:00 Uhr - Haftungsausschluss     Sie möchten dem Sozialtickerteam eine Nachricht zukommen lassen? Druckversion:   Druckversion anzeigen

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3 Kommentare / Fragen

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1. ... Kommentar von Dani Andersrum am Mittwoch, 15.6.2011.

Die Linke will Kredite, also Verschuldung, erkämpfen! Unglaublich. Man sollte lieber Lebensumstände anstreben, die Kredite gar nicht erst notwendig machen.


2. ... Kommentar von 08hacki am Mittwoch, 15.6.2011.

Die Wirtschaftskompetenz der Linken scheitert immer wieder an der von ihr gestellten Systemfrage.

Ständige Forderungen nach Verstaatlichungen sind keine brauchbaren Lösungen. Körperschaften des öffentlichen Rechts, wie Landesbanken und Sparkassen sind ohnehin schon staatlich und haben die vornehmlichste Pflicht, die regionale Wirtschaft und Bevölkerungmit günstigen Darlehen zu versorgen.

Dieser Pflicht nachkommen und sie effizient kontrollieren, ist Aufgabe der Finanzinanzinstitute, der BAFin und der Politik. Weitere staatliche Bürokratie, wie die Linke das fordert, ist Nonsens!


3. ... Kommentar von fat man am Mittwoch, 15.6.2011.

@08hacki
Ich denke nicht dass es um weitere Börokratie geht, sondern darum die Menschen aus dem Würgegriff der Kapitaleigner zu bekommen.

Wir haben Geld wie Dreck, Vorschriften und Gesetze die gerade Kleinunternehmer unterstützen sollen und es passiert das genaue Gegenteil. Die Firmen gehen pleite, die Arbeitnehmer mehr oder weniger direkt und endgültig zu Hartz IV und fallen als Konsumenten aus so dass es weitere Unternehmen in die Pleite reißt.

Die Linke fordert übrigens keine Verstaatlichung sondern eine Überführung in Gemeineigentum, etwa Stadtwerke bei den Energieversorgern die dann unter besserer demokratischer Kontrolle zu halten sind als etwa die Stromriesen.
Natürlich steht und fällt das ganze mit den Leuten die oben sitzen. Idioten mit einziger Qualifikation “Parteibuch” sind da sicher genau so wenig okay wie Leute die NUR auf Profit aus sind und dazu über alle Leichen gehen die im Weg liegen. Ackermann ist so einer, 25% Redite aufs Eigenkapital ist ein Raubzug durchs Land für das die Leute einstehen denen das Geld aus der Tasche genommen wird.


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