Schwere Kritik an Berichterstattung zum Referentenentwurf des BMAS

Als „spektakulären Propaganda-Erfolg für’s BMAS“ bezeichnete Aktivistin Christel T. auf ihrem Blog die Berichterstattung über das politische Versagen der SPD bei der Entschärfung von Sanktionen. Es war von etlichen Zeitungen gemeldet worden, daß die seit langem von der SPD versprochenen Entschärfungen bei Sanktionen nun doch nicht kämen. An sich keine positive Nachricht für BMAS und BA, doch:

„Bundesarbeitsministerin Nahles und die Bundesagentur für Arbeit (BA) konnten gestern die Berichterstattung über das politische Versagen beim Thema Sanktionen mal wieder auf spektakuläre Weise drehen.“

„Die Presse hat sich total einseifen lassen!“ schäumt die Bloggerin.

Die Agenturmeldungen seien in mehreren Punkten problematisch. So würde die umstrittene Sprachregelung „Rechtsvereinfachung“ nicht hinterfragt, sondern vielmehr durch eine einseitige Auswahl von Beispielen noch gestützt. Daß auch erwachsenen Leistungsbeziehenden bei Vollsanktion die Miete gestrichen wird, würde aktiv verschleiert. Geflüchtete würden zur Ablenkung instrumentalisiert bzw. dies unkritisch reproduziert, und eine Einordnung in mehreren Dimensionen unterlassen.

Quelle: … und ausführliche Analyse auf dem Blog von Christel T.