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Freitag, der 30. Juli 2010 Tip  Ihre Pressemitteilung / News einreichen   English  English flag    French  French flag

 

Schwarzarbeit ist kein Kavaliersdelikt!

Bild: Sozialticker e.V. - PressemeldungMit dem Entwurf des Aktionsprogramms für Recht und Ordnung auf dem Arbeitsmarkt führt die Bundesregierung ihren erfolgreichen Kampf gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung mit hoher Intensität fort. Das Aktionsprogramm enthält ein Bündel an Maßnahmen, hierzu gehören beispielsweise:

Die Maßnahmen werden die Prüfungen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit erleichtern und damit Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung in unserem Land weiter zurückführen. Soweit die Umsetzung der Maßnahmen Gesetzesänderungen erfordern, wird das Gesetzgebungsverfahren nun zügig eingeleitet.

Bezahlbare legale Beschäftigung ist der beste Weg, um Schwarzarbeit zurückzudrängen. Die Bundesregierung beschreitet auch diesen Weg konsequent. Sie will den paritätisch finanzierten Beitragssatz zur Sozialversicherung dauerhaft unter 40 % halten und damit deutliche Impulse für sozialversicherungspflichtige Beschäftigung geben. Dieses Ziel ist bereits 2007 erreicht worden; die Reformen im Bereich des Arbeitsmarktes haben es ermöglicht, den Beitragssatz zur Arbeitslosenversicherung von 6,5 % auf 4,2 % zu senken; eine weitere Absenkung auf 3,3 % ist zum 1. Januar 2008 erfolgt.

Quelle und weitere Details: Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Startseite - Veröffentlicht von: Einstein   am: 9. Juni 2008 um 13:06 Uhr - Haftungsausschluss     Sie möchten dem Sozialtickerteam eine Nachricht zukommen lassen? Druckversion:   Druckversion anzeigen

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2 Kommentare / Fragen

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1. ... Kommentar von Einstein am Montag, 9.6.2008.

Also ich hätte da ein ganz persönliches Rezept gegen Schwarzarbeit:
- Straffreiheit für alle Arbeitnehmer
- Freiheitsentzug nicht unter 5 Jahre und Entzug des Gewerbescheins und der Möglichkeit in den nächsten 10 Jahren ein neues Gewerbe anzumelden für Arbeitgeber, die Menschen beschäftigen ohne entsprechende Sozialabgabe zu entrichten bzw. Menschen ermuntern einer “Schwarzarbeit” nachzugehen.

Nach dem Motto: Wo keine Schwarzarbeit mehr angeboten wird, wird es auch keine Schwarzarbeit mehr geben.

Die kann man nur damit erreichen das die Strafen so abschreckend werden , das sich keiner mehr traut. Bisher kann man ja nicht von wirklichen Strafen sprechen, denn die Gewinne die damit erzielt werden sind bei weitem mehr als die gezahlten strafen und die Arbeitnehmer sind wie so oft die “Blöden” . Sie haben den Ärgen und können aber ohne weiteres in minutenschnelle auswechselt werden.

Damit fließen wieder Milliarden von Euros zurück in den Wirtschaftkreislauf!


2. ... Kommentar von Martin Obenaus am Montag, 9.6.2008.

Schwarzarbeit?

Politiker halten es für angemessen schon alleine Nachbarschaftshilfe als Schwarzarbeit zu betrachten. Also ich würde sofort einem Nachbarn in Not
helfen, oder einer Omi den Rasen mähen. Dem halte ich locker entgegen man sollte ‘Schwarzarbeit’ deutlicher definieren, nämlich in Ausübung einer privaten oder gewerblichen Tätigkeit. Beides führt zum Verlust von Arbeitsplätzen!!! Ohne ‘private’ Schwarzarbeit können folglich keine 1Eurojobs legalisiert werden. Und wenn Arge das Recht hat zwingend Menschen für Hungerlöhne zu beschäftigen - straffrei ! Warum dürfen dann Arbeitnehmer nicht für 2,50 arbeiten. Betrachtet man die Tarifpolitik und Zeitarbeitslöhne wird einem ohnehin schon schlecht!
Die meisten Existenzgründer gehen unternehmerisch kaputt, weil Tariflöhne nicht bezahlt werden können. Also ist der einfachere Weg für Existentgründer Arbeitnehmer unterbezahlt in Vollzeit zu beschäftigen, jedoch nur eine Teilzeitbeschäftigung für erwähnenswert zu betrachten.

Also liebe Freunde in Berlin wieder ein Beispiel unausgegorener Gedanken, die gegen den kleinen Unternehmer gehen. Ich halte es für wichtiger etwas in der Tarifpolitik zu bewegen, und nicht nur Mindestlöhne einzuführen sondern auch Arbeitsverträge gesetzlich auszuhebeln die Zuschläge für Mehrarbeit vermeiden.
Ein weiter Punkt wäre auch die Vergütung von An- und Abreisezeiten zum Arbeitsort. Ich betrachte eine längere Wegstrecke zur Arbeitsaufnahme schon als Arbeitszeit! Zeitarbeitsfirmen umgehen diese Tasachen leichtfertig in Arbeitsverträgen.

Wiedermal eine wahrliche Glanzleistung am Volk vorbei. Gefasst werden die kleinen Fische, die Großen belohnt man. Wieder keine wirkliche Hilfe für Wirtschaftswachstum. Ich frage mich was das soll !!!


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