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Mittwoch, der 03. Dezember 2008 Tip  Ihre Pressemitteilung / News einreichen   English  English flag    French  French flag

 

Schreiben erreichten falsche Empfänger

Bild: Sozialticker e.V. - PressemeldungBei der Bundesagentur für Arbeit (BA) ist es in den vergangenen Tagen zu einem Fehler in einem Computerprogramm zur automatischen Adressierung von Briefen gekommen. Dadurch wurden bundesweit rund 12.000 Schreiben den falschen Empfängern zugestellt. Es handelt sich um Einladungen zu Gesprächen oder Vermittlungsvorschläge. Briefe mit sensiblen Daten - wie z.B. Bescheide über Arbeitslosengeld - sind nicht betroffen.

Der Fehler ist inzwischen behoben. Derzeit prüft die BA, wie Kunden, die fehlgeleitete Briefe erhalten haben bzw. denen durch die falsche Adressierung wichtige Informationen entgangen sind, am besten und schnellsten informiert werden können.

Versäumte Termine werden nachgeholt und Vermittlungsvorschläge erneut an die richtigen Adressaten verschickt.

Quelle: Presse Bundesagentur für Arbeit

Startseite - Veroeffentlicht von: Steinbock   am: 12. August 2008 um 17:56 Uhr - Haftungsausschluss     Sie moechten dem Sozialtickerteam eine Nachricht zukommen lassen? Druckversion:   Druckversion anzeigen

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2 Kommentare / Fragen

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1. ... Kommentar von Martin Obenaus am Dienstag, 12.8.2008.

Dankeschön!

Keine exakte Information… wie erwartet. Was ist denn mit laufenden Sanktionen? Wieder mal mächtige Kosten an Bürokratie unübertroffen,
selbstverständlich auf Kosten der Steuerzahler und Hilfebedürftigen.


2. ... Kommentar von Helga am Mittwoch, 13.8.2008.

Zur Meldung:

Schade, dass die Bundesagentur für Arbeit den Fehler mit den falschen Vermittlungsvorschlägen gemerkt hat. Das waren garantiert alles miese Job-Angebote bei miesen Firmen. Welcher Dödel hat denen das denn bloß verraten?

Zeitgleich mit den Briefen an die Leistungsbezieher verschickt die Bundesagentur auch Briefe an die Firmen mit den freien Stellen. Wenn jetzt also Korrektur-Briefe verschickt werden müssen, dann auch an die Firmen. Zu den 12.000 ersten Briefen kommen nun also noch 12.000 Korrektur-Briefe an die Leistungbezieher und mehrere Tausend an die Firmen. Jeder Brief mit Porto-Kosten. Der klitzekleine Software-Fehler kostet also mal eben fast 15.000 Euro.
___________________________________________________________

Jetzt noch was privates von mir, das nicht wirklich was mit der Meldung zu tun hat:

Mein Anrufbeantworter hat eine ganz einfache Ansage, von der man nicht ableiten kann, dass es mein Anrufbeantworter ist. Ab und zu sprechen mal fremde Personen auf meinen Anrufbeantworter, weil sie in Wirklichkeit eine Automaten-Firma anrufen wollen und sich dann beim Wählen der Nummer vertun. Also, was ich danach dann für Ansagen auf dem Anrufbeantworter habe, ist zum Teil wirklich unglaublich. Einige Anrufer sprechen klar und verständlich (die werden dann von mir über den Irrtum informiert); die meisten verlangen deutlich ihr Automaten-Geld zurück aber können nicht einmal ihren Namen richtig nennen.

Und dann bekomme ich noch Emails, die eigentlich an eine Firma gerichtet sind, die eine ähnliche Domain wie ich besitzt. Das sind dann Briefe an den Kundendienst. Die Drohung “ich kündige meine Mitgliedschaft” ist für die Firma mit mehreren Millionen von Kunden/Mitgliedern doch völlig uninteressant. Trotzdem drohen die meisten Kunden mit Kündigung (und schreiben völlig wirres Zeug drumherum). Die Firma kann froh sein, wenn sie solche Kunden loswird.

Sehr amüsant, was man auf diesem Wege von anderen Menschen erfahren kann.


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