Schlichterspruch viel zu schlicht für die Beschäftigten
„Der Spruch der Schlichter fällt viel zu schlicht für die Beschäftigen aus“, kommentiert Werner Dreibus, stellvertretender Vorsitzender und gewerkschaftspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE den Schlichtungsversuch im Tarifstreit des Öffentlichen Dienstes. Dreibus weiter:
„Besonders die Erhöhung der Arbeitszeit im Westen und die Verzögerung bei der Anhebung der Löhne für die ostdeutschen Beschäftigten ist nicht akzeptabel. Jede Arbeitszeitverlängerung bedeutet mehr Arbeitslosigkeit. Und die Ungleichbehandlung der ostdeutschen Kolleginnen und Kollegen ist nach 18 Jahre deutscher Einheit einfach unverschämt.
Auch die angebotenen Lohnerhöhungen reichen nicht aus, denn sie machen die Reallohnverluste der vergangenen Jahre nicht wett.
Alles in allem müssen die Arbeitgeber auf ihr Angebot noch deutlich draufsatteln. Und wenn dazu Streiks notwendig sind, so haben die Beschäftigten und Ver.di die volle Unterstützung der LINKEN.“
Quelle: DIE LINKE.im Bundestag
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