Sahra Wagenknecht: EU sollte den Internationalen Währungsfonds in die Wüste schicken

„Die EU-Staaten sollten den Internationalen Währungsfonds in die Wüste schicken, bevor er Teile Europas in eine Wüste verwandelt. Es war ein großer Fehler von Kanzlerin Merkel, den US-hörigen IWF in das europäische Krisenmanagement einzubinden. Das ganze technokratische Troika-Gemerkel muss endlich aufhören, denn es ist mit demokratischen Grundsätzen nicht vereinbar und hat in Griechenland eine humanitäre Katastrophe verursacht“, kommentiert Sahra Wagenknecht Medienberichte über den Streit unter den Gläubigern Griechenlands.

Die Erste stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE weiter:

„Zu kluger Führung gehört es, dass man Fehler eingesteht und Verantwortung übernimmt. Doch Frau Merkel versteckt sich lieber hinter der Troika und verbreitet bis heute das Märchen von der angeblich erfolgreichen ‚Strukturanpassung‘ in Griechenland. Die Folgen werden fatal sein, denn machen wir uns nichts vor: Die Verlängerung eines falschen Programms wird auch das Elend verlängern. Griechenland braucht keine neuen Kredite, die an unsoziale Kürzungsauflagen geknüpft sind. Stattdessen braucht Griechenland ein Aufbauprogramm und einen Schuldenschnitt, wie ihn auch Deutschland nach dem 2. Weltkrieg von seinen Gläubigern bekommen hat.“

Quelle: Fraktion DIE LINKE

Ein Gedanke zu „Sahra Wagenknecht: EU sollte den Internationalen Währungsfonds in die Wüste schicken“

  1. Da gehören noch einige andere hin ! Merkel kann da was sinnvolles tun. Denn Staubsaugen in der Wüste ist sicher besser als das was die jetzt anstellen!

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