Sahra Wagenknecht: Empfehlung der Wirtschaftsweisen ist fahrlässig

„Wer wie die sogenannten Wirtschaftsweisen die wirtschaftlichen Herausforderungen, vor denen die Bundesrepublik steht, herunterspielt und so tut, als sei alles in Ordnung für Deutschland, lügt sich in die Tasche und handelt grob fahrlässig“, kommentiert die Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Bundestag, Sahra Wagenknecht, das Gutachten des Sachverständigenrates. „Der konjunkturelle Aufschwung, den die Wirtschaftsweisen diagnostizieren, ist weitgehend auf Sand gebaut. Die brutale Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank enteignet die Sparer, bewirkt jedoch in keiner Weise eine nachhaltige Stärkung von Investitionen und Binnennachfrage.“ Wagenknecht weiter:

„Wer wie die sogenannten Wirtschaftsweisen die wirtschaftlichen Herausforderungen, vor denen die Bundesrepublik steht, herunterspielt und so tut, als sei alles in Ordnung für Deutschland, lügt sich in die Tasche und handelt grob fahrlässig“, kommentiert die Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Bundestag, Sahra Wagenknecht, das Gutachten des Sachverständigenrates. „Der konjunkturelle Aufschwung, den die Wirtschaftsweisen diagnostizieren, ist weitgehend auf Sand gebaut. Die brutale Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank enteignet die Sparer, bewirkt jedoch in keiner Weise eine nachhaltige Stärkung von Investitionen und Binnennachfrage.“ Wagenknecht weiter:

„Die dringend notwendige Erneuerung des Sozialstaats gibt es nicht zum Nulltarif. Eine Empfehlung, deren Kernaussage darin besteht, auch die Integration von einer Million Flüchtlingen ließe sich aus der Portokasse zahlen, ist pure Augenwischerei und bereitet den Boden dafür, einzelne Bevölkerungsgruppen weiterhin gegeneinander auszuspielen. Eine Bundesregierung, die die Empfehlung der „Wirtschaftsweisen“ übernimmt, nimmt anhaltendes Staatsversagen in Kauf. Wir brauchen dringend die Einführung einer Millionärssteuer, um ein deutliches Mehr an öffentlichen Investitionen, die Wiederherstellung des Sozialstaats und die Kosten für die Flüchtlingskrise schultern zu können.“

Quelle: Fraktion DIE LINKE

3 Gedanken zu „Sahra Wagenknecht: Empfehlung der Wirtschaftsweisen ist fahrlässig“

  1. Wirtschaftsweise? Das sind seit jeher nur Märchenonkels deren Ausscheidungen verdammt wenig mit der Realität der großen Mehrheit zu tun haben.

  2. Mario Draghi, der Vampir aller Rentner und Kleinsparer. Gewiss da ist schon was dran. Alle braven Sparer werden ihr wohl behütetes Sparbuch nur mehr mit Schrecken beäugen und mit Entsetzen feststellen müssen, dass ihr vermeintlich großes Sparschwein tatsächlich immer kleiner geworden ist.

    Alle Bürger müssen lernen, dass unser Geld nicht mehr das ist, was es früher war. Es ist zu einem „Schwundgeld“ mutiert, das immer weniger wird, je länger man es spart und hortet. Man kann sich das am besten so vorstellen, wenn man Geld und Geldeswert in Bytes und bits bemisst, die dadurch immer mehr werden, dass man sie pausenlos, Tagein, Tagaus, um die Weltkugel jagt – tja solange, bis jemand kommt und die Taste umschaltet. Dann ist plötzlich alles Null. Wohl dem, der rechtzeitig nach dem Motto lebt: „Schaffe schaffe, Häusle baue und net nach dem Mädle schaue“ oder „Gold und Silber lieb ich sehr, kann’s auch gut gebrauchen“ oder schlicht und einfach: „Diamonds are the girl’s best friend“.

  3. Was soll Aufschwung sein ?

    Mehr produzieren für den Export ?
    Waren verkaufen gegen Schulden, die die Importeure dann haben ?

    Aufschwung etwa, weil 1 oder 2 Mio Asylanten zusätzlich im Aldi einkaufen können ?

    Aufschwung etwa, weil diese (Asylanten) und die auf seit einem

    Jahrzehnt auf Flüchtlingsniveau lebenden

    Hartzer , Sozialhilfeempfänger und die Altersarmen (da gibt es tatsächlich Aufschwung),

    Aldi, Lidl und allenfalls die Tafeln und Suppenküchen überfüllen ?

    Und dann noch die -als Wachstum- zunehmenden Mindestlohnempfänger, denen ,weil Hartz nicht gesetzeskonform erhöht wird,

    auch nicht einen höheren Steuerfreien Existenzminimumsbetrag
    zuerkannt bekommen.

    Wo ist Wachstum ?

    Die Hotels haben doch alle diue Flachbildfernseher, die Westerwelle und CoKG den Hartzern nicht bewilligen wollten ?

    Etwa da, wo Immobilien – INVESTOREN die Grunderwerbssteuer erlassssen bekommen, wenn sie Wohnungen in ihren Immobilein nicht vermietet „bekommen“.

    Etwa bei VW, wo Leiharbeiter wegen des Skandals als Erste entlassen werden ?

    Überhaupt: Sehen wir bei VW wirklich, was wirklich ist ?

    Oder war das getarnte Massenentlassung, hinsichtlich der Umstellung auf Elektroautos, von denen vor Jahren gesagt wurde, dass sich nur etwa 1 Million Menschen das leisten können !?

    Opel will wieder Fahrräder herstellen.

    Was wollen denn ALLE, die es sich leisten können ?

    Also nicht die unteren 75% der Bevölkerung ?

    Wachstum ? Nö , das interessiert nicht !

    Rendite, Kohle auf ihre Kohle.

    Und wer zockt dabei am meisten ab ?

    Die EINE MILLION HAUSHALTE, mit Einkommen über 18 000 Netto, dei in der EVS nicht mehr erfasst werden.

    Und wo kommt die Rendite her ?
    Und das Wachstum ?

    Aus der Maloche einer Nation, die in der Suppenküche frist.

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