Safer Internet Day – Passwort sicher machen


Neuer Kurzfilm der Verbraucherzentrale Brandenburg gibt Tipps.

Datenklau ist keine Seltenheit. Doch Internetnutzer können einen Beitrag dazu leisten, ihre digitale Identität zu schützen: Indem sie sichere Passwörter verwenden. Anlässlich des Safer Internet Days am 7. Februar erklärt die Verbraucherzentrale Brandenburg mit einem Kurzfilm, was ein gutes Passwort ausmacht. Verbraucher können überdies in allen Beratungsstellen in Brandenburg einen Kryptonizer erhalten, mit dem sie ihre Passwörter verschlüsseln können. Dazu müssen sie an einem kurzen Quiz teilnehmen.

Beliebte Passwörter der Deutschen lauten zum Beispiel „passwort“ oder „hallo123“. Diese bieten jedoch keinen ausreichenden Schutz gegen Datendiebe.

„Ein gutes Passwort sollte unter anderem mindestens 8, besser 10 Zeichen lang sein, eine Kombination aus Groß- und Kleinbuchstaben sowie Zahlen und Sonderzeichen enthalten und nicht in einem Wörterbuch zu finden sein“, so Michèle Scherer, Expertin für Digitale Welt bei der Verbraucherzentrale Brandenburg. Weitere Tipps gibt es im neuen Kurzfilm, den die VZB anlässlich des Safer Internet Days am 7. Februar 2017 veröffentlicht.

„Im Film zeigen wir außerdem, wie man sich mit einer Eselsbrücke ein sicheres Passwort gut merken kann“, so Scherer. Alternativ gibt es Hilfsmittel, um Passwörter zu verschlüsseln – beispielsweise sogenannte Kryptonizer. „Verbraucher, die eine Quizfrage zum Film richtig beantworten, können anschließend in einer unserer Beratungsstellen einen Kryptonizer erhalten“, erklärt die Verbraucherschützerin.

Veranstaltungstipp in Frankfurt (Oder)

Auch zu weiteren Themen rund um die Internetsicherheit klärt die Verbraucherzentrale Brandenburg auf. In der Stadt- und Regionalbibliothek Frankfurt (Oder) findet am 7.2. von 18-20 Uhr der Vortrag „Achtung Fake Shops – Wie vermeide ich, Opfer von Betrügern zu werden“ statt.

Der Safer Internet Day ist ein von der Europäischen Union initiierter jährlicher weltweiter Aktionstag für mehr Sicherheit im Internet.

Quelle: Verbraucherzentrale Brandenburg e.V.

27. September 2017

2 Kommentare

  1. Sozialticker

    7. Februar 2017 um 11:05

    Staatssekretär Machnig: Sicheres Internet gelingt nur mit sicheren Geräten

    Hackerangriffe werden immer aggressiver und bedrohen gerade auch Geräte, die mit dem Internet verbunden sind. Anlässlich des internationalen Safer Internet Day hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Normung (DIN) eine Initiative für eine plattformübergreifende eindeutige Identifikation und Authentifizierung von Menschen, Maschinen und Prozessen gestartet.

    Staatssekretär, Matthias Machnig: „Immer mehr Geräte sind mit dem Internet vernetzt und müssen daher besonders gut vor Hackerangriffen geschützt werden. Das ist wichtig für die Unternehmen, aber auch für die Akzeptanz der Kunden. Deshalb haben wir die Initiative zu sicheren digitalen Identitäten ins Leben gerufen. Sie zielt darauf ab, dass sich die Geräte und Maschinen untereinander eindeutig identifizieren können. Dies soll Hackerangriffe verhindern helfen. Denn ohne sichere Geräte kann es auch keine Sicherheit im Internet geben.“

    Nach Schätzungen werden bis zum Jahr 2020 ca. 20-50 Milliarden Geräte im sogenannten „Internet of Things“ über das Internet verbunden sein.

    Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

  2. Sozialticker

    7. Februar 2017 um 11:25

    Kulturstaatsministerin Grütters fordert besseren Schutz vor Cybermobbing

    Die Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters, hat am heutigen Safer Internet Day unter dem Motto „Stop Cybermobbing“ gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern und Medienexperten am Französischen Gymnasium Berlin über Chancen und Gefahren der Internet-Nutzung diskutiert.

    Monika Grütters: „Im Internet gibt es ebenso wie in der analogen Welt gesetzliche Grenzen: Beleidigungen, Hetze, Bedrohungen sind verboten und können strafrechtlich verfolgt werden. Wir wollen Cybermobbing mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln wirksam bekämpfen. Dafür sollten wir auch die Betreiber sozialer Netzwerke stärker in die Pflicht nehmen. Sie müssen bei Beschwerden effektiver gegen strafbare Inhalte vorgehen und rechtswidrige Hasskommentare unverzüglich löschen. Damit künftig transparent wird, was mit Beschwerden passiert, setze ich mich dafür ein, den Video-Bereich von YouTube, Facebook u.a. entsprechend auf europäischer Ebene zu regulieren.“

    Grütters weiter: „Der Umgang mit Medien, Kenntnis über ihre Mechanismen und Wirkungsweisen sind heute elementare Schlüsselkompetenzen. Daher ist es meines Erachtens von elementarer Bedeutung, die Medienkompetenz unserer Kinder und Jugendlichen frühzeitig zu stärken. Mein Haus fördert aus diesem Grund verschiedene bundesweite Initiativen wie zum Beispiel ‚Ein Netz für Kinder‘ oder auch ‚Vision Kino‘. Auch Projekte wie der Safer Internet Day helfen, gerade junge Internetnutzerinnen und –nutzer dafür zu sensibilisieren, jeden ihrer Schritte in der digitalen Welt zu überdenken und zu prüfen.“

    Der internationale Aktionstag Safer Internet Day für mehr Sicherheit im Internet findet seit 2008 statt. Weltweit beteiligen sich über 100 Länder daran. Die EU-Initiative ‚klicksafe‘ koordiniert in Deutschland die Aktivitäten. Das Französische Gymnasium Berlin wurde für die Diskussion ausgewählt, weil sich die Mittelstufenklassen dort im Unterricht intensiv mit dem Thema Cybermobbing beschäftigt haben.

    Weitere Informationen unter: http://www.klicksafe.de

    Quelle: Presse- und Informationsamt der Bundesregierung

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