Saarländischen Armutskonferenz e.V. zur Bundestagswahl


Die Saarländische Armutskonferenz ruft die politischen Parteien auf, Armut umfassend, nachhaltig und gezielt zu bekämpfen. Sämtliche Möglichkeiten der Armutsbekämpfung sind vollständig auszuschöpfen und zu finanzieren.

Ein Aktionsplan gegen Armut muss mit konkreten Maßnahmen aufzeigen, wie die extrem hohe Armut in Deutschland tatsächlich und nachweisbar verringert werden kann.

Im Einzelnen fordert die Saarländische Armutskonferenz:

– Bedarfsgerechte, armutsfeste Sozialleistungen, die ein Leben in Würde ermöglichen. Dazu zählen Leistungen für Hartz-IV-Bezieher, Arbeitslose, Grundsicherungsberechtigte, Asylbewerber/-innen und EU-Zuwanderer/-innen
– Eine Kindergrundsicherung, die den tatsächlichen Bedarf von Kindern berücksichtigt
– Eine Grundrente, die als Mindestsicherung ein Leben ohne Sozialhilfe ermöglicht
– Einen öffentlichen Beschäftigungssektor mit existenzsichernden Löhnen, der Menschen die auf dem ersten Arbeitsmarkt nicht gebraucht werden, Möglichkeiten zur gesellschaftlichen Teilhabe eröffnet.
– Die bedarfsgerechte Umsetzung eines sozialen Wohnungsbauprogramms
– Die vollständige Befreiung armer Menschen von den Kosten der Gesundheit
– Der Bund muss sich für europaweite, menschenwürdige Sozialstandards einsetzen
– Die Umverteilung des Reichtums von unten nach oben muss aufhören
– Steuergerechtigkeit durch eine deutlich stärkere Besteuerung von hohen Einkommen und Vermögen
– Den Einstieg und die Diskussion für ein bedingungsloses Grundeinkommen

Quelle: Saarländischen Armutskonferenz e.V.

18. September 2017

1 Kommentar

  1. Willi Freundlich (Pseudonym)

    19. September 2017 um 23:18

    Dat Geschwetz von de Saarbrickern hör ich schunn… aber ach mir fehlt der Glaube. Senn ma net grad vor de Waal… ?

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