Das Sozialtickerportal
Home | Der Sozialticker e.V. | Impressum | Haftungsausschluss | Datenschutzerklaerung | Nutzungsbedingungen | Kontakt

Samstag, der 10. Januar 2009 Tip  Ihre Pressemitteilung / News einreichen   English  English flag    French  French flag

 

Rentner nicht unnötig verunsichern

Bild: Volkssolidarität Bundesverband e. V.“Es ist unverantwortlich, Rentnerinnen und Rentner mit Mutmaßungen über drohende Steuerstrafverfahren oder Nachzahlungen zu verunsichern,” erklärte der Bundesgeschäftsführer der Volkssolidarität, Dr. Bernd Niederland, am Donnerstag in Berlin zu Berichten, dass ab 2009 bis zu zwei Millionen Rentner mit Steuernachzahlungen oder sogar Strafen rechnen müssten. “Notwendig ist sachliche Aufklärung und Beratung über die seit 2005 geltende nachgelagerte Rentenbesteuerung. Das ändert nichts daran, dass die Volkssolidarität wichtige Aspekte der Rentenbesteuerung kritisiert und vernünftige Korrekturen am Alterseinkünftegesetz unterstützt.”

Niederland sagte weiter: “Wir begrüßen die schnelle Reaktion des Bundesfinanzministeriums.” Danach müssten Rentner, die vom Grundsatz her bereits vor 2005 steuerpflichtig waren, nicht mit Strafverfahren wegen nicht gezahlter Steuern rechnen, wenn sie lediglich aus Unkenntnis bzw. unabsichtlich keine Steuererklärung abgegeben hätten. Lediglich im äußersten Falle käme es ggf. zur Erhebung von Säumniszuschlägen.

Der Bundesgeschäftsführer wies auf die Regelungen für die so genannten Neurentner, die im Jahre 2008 erstmals Rente erhalten, hin. Diese haben nach Angaben der Finanzbehörden erst ab einem Jahreseinkommen von mehr als 16.800 Euro für das diesen Betrag übersteigende Einkommen entsprechende Einkommenssteuer abzuführen. Dabei sei zu beachten, dass laut Alterseinkünftegesetz der Freibetrag, für den keine Steuern zu bezahlen ist, mit jedem neuen Rentenzugangsjahr um zwei Prozent sinkt. 2005 war dies 50 Prozent. Künftig könnten Rentner daher schneller in den Bereich kommen, der sie zu einer Steuerzahlung verpflichtet.

Die Volkssolidarität erwarte, dass Finanzbehörden und Rentenversicherungsträger ihre Informations- und Aufklärungspflicht zur Rentenbesteuerung noch aktiver wahrnehmen. “Als Sozial- und Wohlfahrtsverband bieten wir unseren Mitgliedern seit 2005 in verschiedenen Formen Beratung und Informationen an, einschließlich über die Informationsangebote der Finanzämter und der Rentenversicherung bzw. vermitteln Ratsuchende an entsprechende Beratungsstellen”, betonte Niederland.

Quelle: Volkssolidarität

Startseite - Veroeffentlicht von: Sozialticker   am: 15. August 2008 um 10:54 Uhr - Haftungsausschluss     Sie moechten dem Sozialtickerteam eine Nachricht zukommen lassen? Druckversion:   Druckversion anzeigen

Verbraucherinformationen
Immobilien suchen und anbieten bei ImmobilienScout24   


Bookmark Buttons:
Bookmark bei: Mr. Wong Bookmark bei: Webnews Bookmark bei: Icio Bookmark bei: Favoriten Bookmark bei: Bookmarks.cc Bookmark bei: Bookmarks.at Bookmark bei: Newsider Bookmark bei: Yigg Bookmark bei: Digg Bookmark bei: Del.icio.us Bookmark bei: Furl Bookmark bei: Google Bookmark bei: Blogmarks Bookmark bei: Technorati Bookmark bei: Netvouz Information


  Kommentar oder Frage? Hier veroeffentlichen!


Weitere Beiträge zu diesem Themengebiet:


Weitere aktuelle Meldungen:


Kommentar / Frage hinterlegen ...

Wenn Sie einen oeffentlichen Kommentar oder eine oeffentliche Frage zu dem oben gezeigten Artikel hinterlassen wollen, fuellen Sie nachfolgendes Formular aus. Bitte achten Sie auf die Netikette, bevor Sie Ihren Kommentar einsenden. Alle Einsendungen werden vor der Veroeffentlichung moderiert.
Der Webseitenbetreiber behaelt sich das Recht vor, Einsendungen ohne Angabe von Gruenden zu loeschen.





Anzeige
 
Webseiteninfo: Der Sozialticker e.V. | Impressum | Haftungsausschluss | Datenschutzerklärung | Nutzungsbedingungen | Kontakt

Service: Nachrichten als RSS XML | Presseticker

Valid Valid Valid