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Rentenangleichung Ost ist ab 2009 machbar, Frau Bundeskanzlerin

Bild: Bundestagsfraktion Bündnis 90 / Die GrünenZur Zusicherung einer Rentenangleichung für die Ostdeutschen durch die Bundeskanzlerin erklärt Irmingard Schewe-Gerigk, Parlamentarische Geschäftsführerin und rentenpolitische Sprecherin:

Lange hat die Kanzlerin eine Angleichung des Rentenwerts Ost abgelehnt. Spät kommt ihre Einsicht nun, aber sie kommt – zumindest als Wahlversprechen.

Achtzehn Jahre nach Vollendung der Deutschen Einheit brauchen die Menschen in Ostdeutschland eine verbindliche Perspektive für eine Rentenangleichung. Unterschiedliche Rentenwerte in Ost und West sind nicht mehr zu akzeptieren. Die Differenz zwischen den neuen und den alten Bundesländern liegt gegenwärtig bei rund 12 Prozent. Allerdings existiert eine Besserstellung durch eine Hochwertung der Löhne und Gehälter in den Neuen Ländern.

Wir zeigen in unserem Antrag (16/10375), wie eine Reform mit Augenmaß und ohne Überforderung der Steuerzahler und Steuerzahlerinnen geht. Die Rentenwerte werden 2009 vereinheitlicht. Die bisherige Hochwertung auf Grund niedrigerer Einkommen in den neuen Bundesländern soll allerdings nur noch für Geringverdienende erfolgen. Denn in vielen Bereichen, wie zum Beispiel dem Öffentlichen Dienst, gibt es bereits gleiche Einkommen in Ost und West. Eine Höherwertung der Rentenbeiträge für Geringverdienende soll es aber unabhängig vom Wohnort geben, denn auch die Verkäuferin in Gelsenkirchen braucht eine auskömmliche Rente.

In Deutschland müssen in absehbarer Zeit einheitliche Rentenberechnungen durchgesetzt werden. Eine Kultur der Anerkennung verlangt auch identische rentenrechtliche Bestimmungen in Ost und West.

Quelle: Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

Startseite - Veroeffentlicht von: Einstein   am: 11. Oktober 2008 um 11:15 Uhr - Haftungsausschluss     Sie moechten dem Sozialtickerteam eine Nachricht zukommen lassen? Druckversion:   Druckversion anzeigen

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1 Kommentar / Frage

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1. ... Kommentar von Milda am Samstag, 11.10.2008.

Die Wahlen sind doch erst im nächsten Jahr ??? Die Ost-Renten müssen nicht nur angeglichen sondern auch mit einem Bonus versehen werden. Da nach der Wende alle Betriebe von der Treuhand verscherbelt und dem Erdboden gleich gemacht wurden, verloren fast alle Ossis unschuldig ihr Einkommen und es fehlen die Jahre in der Kasse. Dafür sollte es einen Ausgleich geben. Denn sonst ist die Altersarmut im Osten vor programmiert .


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