Raubzug ALG I brachte Milliarden Euro in die Kassen
Ja, der Raubzug durch die Konten der Arbeitslosen hat sich gelohnt. Es sind sicherlich viele Milliarden Euro an Geldern geplündert worden, um die Konten der Arbeitnehmer, welche arbeitslos geworden sind, auf das Niveau abzusenken, wonach erst ein Anspruch auf ALG II entstand. Nachdem nun die Konten leer sind, einigte man sich wieder für längere Bezugsdauer vom ALG I und lässt damit eine getäuschte Solidarität im Wahlkampf durchblicken und nennt dieses auch noch einen “Erfolg”.
Neuster Clou:
- ab 50 Jahre gibt es 15 Monate ALG I
- über 55 Jahre - 18 Monate ALG I
- über 58 Jahrige sollen nun 24 Monate ALG I erhalten
Nun stellt sich doch die Frage, wer die Entschädigung für alle älteren Arbeitslosen trägt, welche ihrer Ersparnisse beraubt, schon nach 12 Monaten bereits auf das ALG II Niveau nach § 12 SGB II abgesenkt wurden. Weiterhin beraubt man die Arbeitnehmern durch die Absenkung der Arbeitslosenversicherung zum 1. Januar 2008 auf 3,3 Prozent und schenkt sozusagen den Arbeitgebern über 3 Milliarden Euro. Das Geld aus dieser Versicherung gehört aber dem einzahlenden Arbeitnehmer, welches nun als Geschenk an eine völlig falsche Adresse weiter gereicht wird. Schon alleine das Aussitzen der Pendlerpauschale, spült täglich Millionen Euro in die Kassen, denn erst wenn man gerichtlich gezwungen sich verändern muss, wird dem Einhalt geboten, was für viele bereits schon das finanzielle Aus bedeutete. Keine Einigung - wie sollte es auch anders sein - ist erbracht worden, um eine Schutzklausel für ältere Langzeitarbeitslose zu schaffen, welchen ab 1. Januar 2008 die “Zwangsverrentung” bevorsteht. Na - und von Mindestlöhnen … ohje, da ist Deutschland noch soweit entfernt, wie die Sonne zum Mars.
Man ist sich eben nur in einem Punkt einig - “Alles zum Wohle der Wirtschaft”, welche für die Arbeitslosigkeit verantwortlich ist.
Startseite - Veroeffentlicht von: Steinbock am: Dienstag, 13. November 2007 - Haftungsausschluss ![]() |
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