Pupsfestigkeitssiegel für Unterhosen, oder – Effizienzlabel für alte Heizkessel


Schon zum Jahresbeginn, kommt das Bundesumweltministerium zum Spruch der Woche:

„Der Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel, hierzu: „Mit dem kostenlosen Effizienzlabel für alte Heizkessel wollen wir die Verbraucherinnen und Verbraucher besser informieren und sie beim Energiesparen unterstützen. Das Label soll ihnen helfen, schnell und leicht verständlich einen Überblick über den Zustand ihres alten Heizkessels zu bekommen.“

Quelle: BMWI

Wow … da kleben nun gesetzestreu die Heizungsinstallateure bunte Bildchen auf alte Heizkessel, um in lustiger Weise den Heizkesselbesitzern zu offerieren, dass deren alter Schrott im Keller nicht mehr so stinkt, wie es einst vorgesehen war. Respekt. Gleichwohl könnte man – gleichfalls so dunkel und uneinsehbar für die Umwelt – ein Prüfsiegel für Unterhosen gesetzlich einführen, um die Pupsfestigkeit von verwendeten Stoffen zu dokumentieren.

Weiter:

„Das Effizienzlabel und die Hinweise auf bestehenden Beratungs- und Förderprogrammen sollen daher dazu führen, die Kenntnisse der Verbraucher zum Zustand ihres Heizkessels zu verbessern und so die Motivation zum Austausch zu erhöhen.“

Quelle: BMWI

Sozialticker Fazit: „Stinkts im Keller und im Schritt … gibt das Siegel dir den Tipp.“

31. Januar 2017

2 Kommentare

  1. Sozialticker

    30. März 2017 um 20:47

    Energie-Label für Holzheizungen

    Neue Kennzeichnung ab 1. April verpflichtend

    Auch Holzheizungen müssen ab 1. April eine Kennzeichnung über ihren Energieverbrauch, kurz EU-Label, tragen. Marlies Hopf, Energieexpertin der Verbraucherzentrale Brandenburg, erläutert Inhalt und Aussagekraft des Etiketts.

    Ziel der entsprechenden EU-Richtlinie ist es, Verbraucher besser über den Energieverbrauch verschiedener Geräte und Systeme zu informieren und so allmählich die Energieeffizienz der auf dem Markt verfügbaren Geräte zu erhöhen. Ab 1. April 2017 wird die Kennzeichnung nun auch für neue Holzpellet-, Hackschnitzel und Scheitholzkessel – die sogenannten Festbrennstoffkessel – Pflicht. „Theoretisch sind auch Kohleheizungen betroffen“, erklärt Marlies Hopf, „die spielen in der Praxis aber keine Rolle“.

    Das Label weist die von Elektrogeräten bekannte Einteilung in verschiedene Effizienzklassen auf, die auf einer Farbskala von grün bis rot abgetragen werden. Wie bei Elektrogeräten gilt: Je grüner, desto effizienter. Bezeichnet werden die Klassen mit Buchstaben-Codes von A++ bis G.

    „Die meisten Holzpelletkessel kommen vermutlich in die Klasse A+“, erwartet Hopf. „Ist es ein Brennwertkessel, kann auch A++ erreicht werden. So genannte Verbundanalagen – kombiniert mit einer Solaranlage – erreichen jeweils die nächstbessere Klasse.“

    Anders als bei Elektrogeräten dient das Label also nicht in erster Linie dazu, Geräte verschiedener Hersteller zu vergleichen, vielmehr bewertet es die Effizienz verschiedener Heizkesseltypen. Holzpelletkessel haben deshalb regelmäßig eine bessere Effizienzklasse als Öl- oder Gaskessel.

    Verbindlichen Aufschluss über die zu erwartenden Heizkosten liefert das Label dennoch nicht, so die Expertin: „Die Heizung muss zum Gebäude und den Bewohnern passen. Und auch der effizienteste Heizkessel kann nicht sparsam arbeiten, wenn Rohrsystem oder Regelung nicht in Ordnung sind.“

    Marlies Hopf fasst zusammen: „Das Label ersetzt kein Gesamtkonzept für das Haus. Am besten holen sich Verbraucher, die ihre Heizung erneuern wollen, unabhängige Beratung.“

    Bei allen Fragen zum effizienten Einsatz von Energie in privaten Haushalten hilft die Energieberatung der Verbraucherzentrale: online, telefonisch oder mit einem persönlichen Beratungsgespräch. Die Berater informieren anbieterunabhängig und individuell. Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind die Beratungsangebote kostenfrei. Mehr Informationen gibt es auf http://www.verbraucherzentrale-energieberatung.de oder unter 0800 – 809 802 400 (kostenfrei). Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

    Quelle: Presse Verbraucherzentrale Brandenburg e.V.

  2. Sozialticker

    7. Juni 2017 um 11:53

    Es wird bald weiter geklebt :

    Kennzeichnung energiesparender Geräte

    Berlin: (hib/PEZ) Die Energieeffizienz von Haushaltsgeräten und entsprechende Kennzeichnungen stehen im Fokus einer Kleinen Anfrage der Fraktion Bündnis90/Die Grünen (18/12453).

    Die Fraktion möchte von der Bundesregierung wissen, wie sie die Umsetzung bestehender Vorgaben zur Kennzeichnung von besonders energiesparenden Geräten einschätzt.

    Sie fragt auch nach den jährlichen Kosten, die entstehen, wenn Produkte unzureichend gekennzeichnet sind und Verbraucher dadurch weniger Energie als möglich einsparen.

    Zudem interessiert sich die Fraktion für Zahl, Art und Umfang der Produktprüfungen, mit der die Bundesanstalt für Materialprüfung das Einhalten von Vorschriften unter die Lupe nimmt.

    Quelle: Deutscher Bundestag

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