Zum Fachgespräch des Bundesbildungsausschusses über die Situation von Praktikantinnen und Praktikanten mit Hochschulabschluss erklärt Kai Gehring, Sprecher für Bildungs- und Hochschulpolitik:
Im Fachgespräch wurde erneut deutlich, dass viele Praktikantinnen und Praktikanten als billige Arbeitskräfte ausgenutzt werden. Auch nach mehr als fünf Jahren Debatte über unfaire Praktika zaudert die Bundesregierung, überfällige Schutzregelungen einzuführen.
Praktika sind wertvolle Lernphasen für junge Menschen. Mindeststandards sind hier ein Gebot der Gerechtigkeit und überfällig. Dazu gehören: Ein schriftlicher Vertrag, ein Zeugnis, eine Mindestaufwandsentschädigung und eine festgelegte zeitliche Begrenzung des Praktikums. Mit diesen Maßnahmen lässt sich auch das Risiko minimieren, dass Praktika sozialversicherte Beschäftigung ersetzen. Praktika nach einer Ausbildung oder einem Studium sind grundsätzlich fragwürdig. Hochschulabsolventen stehen als Hochqualifizierte für feste Arbeitsverträge zur Verfügung.
Die Verweigerung des Arbeitgeberverbandes BDA, diese Mindeststandards anzuerkennen und einzuhalten, ist skandalös. Wer so unverantwortlich agiert und gleichzeitig den Fachkräftemangel beklagt, versündigt sich an den Zukunftschancen von Absolventinnen und Absolventen und macht sich unglaubwürdig.
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1. ... Kommentar von Stefan Wehmeier
am Donnerstag, 30.6.2011.
Es gibt keinen “Fachkräftemangel”, sondern nur einen Mangel an billigen Fachkräften, die bei gleicher Qualifikation bereit sind, sich noch deutlich mehr von ihrem Arbeitslohn abziehen zu lassen, als die 1200 Euro monatlich, die im Durchschnitt allen 38 Millionen (noch) arbeitenden Zinsverlierern in Deutschland an ihrem vollen Arbeitsertrag fehlen, um den Zinsgewinnern (Großsparer, Sachkapital- und Bodeneigentümer) ihr arbeitsfreies Kapitaleinkommen (unverdienter Knappheitsgewinn) von 550 Milliarden Euro jährlich zu sichern. Da Letzteres exponentiell ansteigt, müssen die Arbeitslöhne immer weiter sinken:
Unsere seit jeher fehlerhafte Geld- und Bodenordnung und die daraus resultierende systemische Ungerechtigkeit, die Zinsumverteilung von der Arbeit zum Besitz, hat bisher jede Volkswirtschaft in der Geschichte der halbwegs zivilisierten Menschheit zerstört:
Die Lernresistenz der “hohen Politik” gegenüber dieser “Mutter aller Zivilisationsprobleme” basiert auf einer künstlichen Programmierung des kollektiv Unbewussten, die vor Urzeiten erforderlich war, um den Kulturmenschen durch selektive geistige Blindheit an ein bis heute fehlerhaftes Geld (Zinsgeld) anzupassen, solange das Wissen noch nicht zur Verfügung stand, um das Geld an den Menschen anzupassen, und von der insbesondere jene betroffen sind, die in “dieser Welt” eine “gesellschaftliche Position” erworben haben:
Schön das ein Professor der mal beim Stat. Bundesamt gearbeitet hat die Zahlen so genau kennt *fg*
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Korbacherjunge zu:
Jobcenter-Beschäftigte besser vor Gewalt schützen
Zwar sollte so was nicht passieren aber man kann es wohl auch nicht immer verhindern.
JA die Sachbearbeiter sollten bedenken das ...