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Donnerstag, der 04. Dezember 2008 Tip  Ihre Pressemitteilung / News einreichen   English  English flag    French  French flag

 

Sozialticker Weltwunder Woche - Inka Ruinenstadt Machu Picchu in Peru

Die Inka-Ruinenstadt Machu Picchu in Peru (um 1450):

Mitten im Amazonas-Urwald in der Region Cusco befindet sich die von dem Inka-Herrscher Pachacútec erbaute 2400 Meter hoch gelegene Anlage. Vor der Eroberung durch die Spanier diente sie als Kultstätte und Sternwarte, die jedoch nach der Einnahme jener Südeuropäer über mehr als drei Jahrhunderte in Vergessenheit geriet, ehe sie der US-Forscher Hiram Bingham 1911 wiederentdeckt hatte.

Veroeffentlicht von: Steinbock   am: 9. August 2007 um 15:15 Uhr - Haftungsausschluss   Sie moechten dem Sozialtickerteam eine Nachricht zukommen lassen? Druckversion:   Druckversion anzeigen
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Wissenwertes zu Arbeitsgelegenheiten (AGH) nach § 16 Abs. 3 SGB II

Öffentlich geförderte Beschäftigung nach dem SGB II, Arbeitsgelegenheiten (AGH) nach § 16 Abs. 3 SGB II

Inhalt und Zweck der Arbeitshilfe
Die Arbeitshilfe enthält:

der Bundesagentur für Arbeit (BA) zur Umsetzung von Arbeitsgelegenheiten durch die Arbeitsgemeinschaften (ARGE) und Agenturen für Arbeit in getrennter Trägerschaft (gT). Die Arbeitshilfe soll die regionalspezifische Schaffung von Arbeitsgelegenheiten im lokalen Konsens unterstützen und auch den zugelassenen Kommunalen Trägern Orientierungshilfe geben.

Die Arbeitshilfe wurde von der BA unter Beteiligung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) erarbeitet.

Quelle: Text Bundesagentur für Arbeit

Arbeitsgelegenheiten (AGH) nach § 16 Abs. 3 SGB II (pdf)

Veroeffentlicht von: Einstein   am: 9. August 2007 um 12:00 Uhr - Haftungsausschluss   Sie moechten dem Sozialtickerteam eine Nachricht zukommen lassen? Druckversion:   Druckversion anzeigen

Jahressteuergesetz 2008: Ärger und Verdruss für Steuerpflichtige

Zum Kabinettbeschluss über das Jahressteuergesetz 2008 erklärt Christine Scheel, finanzpolitische Sprecherin:

Bei der Bekämpfung steuerlicher Gestaltungen ist die Bundesregierung auf Druck der Wirtschaftsverbände ein großes Stück zurückgerudert. Jetzt muss die Finanzverwaltung erst einmal nachweisen, dass eine Gestaltung tatsächlich “ungewöhnlich” ist. Und erst wenn dies dann tatsächlich gelingen sollte, muss der Steuerpflichtige nachweisen, dass er die Gestaltung aus “beachtlichen” außersteuerlichen Gründen vorgenommen hat und nicht etwa nur, um Steuern zu sparen.

Das Hin und Her wird keinen Erfolg, sondern nur Ärger und Verdruss für alle Beteiligten bringen. Mit dieser hochkomplexen Regelung dürfte sich für die Praxis nur ein beachtliches Betätigungsfeld für Juristen erschließen. Von Rechts- und Planungssicherheit für die Steuerpflichtigen kann keine Rede mehr sein.

Wir wollen ein nachvollziehbares, verlässliches und praktikables Verfahren, das in anderen Ländern schon erfolgreich erprobt ist. Wir streben seit langem einen grundlegenden Kulturwandel im Besteuerungsverfahren an und hatten die Regierung in einem Entschließungsantrag (Bundestagsdrucksache 16/3363) schon zum Jahressteuergesetz 2007 aufgefordert, eine Genehmigungspflicht für Steuern sparende Gestaltungen einzuführen. Unser Vorschlag orientiert sich an international üblichen Meldepflichten (etwa USA, Großbritannien) und sieht auch eine präzise und verlässliche Entscheidung der Finanzverwaltung in Form einer Genehmigung oder einer Ablehnung der Gestaltung vor. Die Vorteile liegen auf der Hand: Der Fiskus wäre frühzeitig über Gestaltungen informiert und könnte entsprechend reagieren, und die Steuerpflichtigen hätten Planungs- und Rechtssicherheit für ihre Investitionsentscheidungen.

Es ist kurzsichtig, dass die Regierung unsere Idee jetzt nicht aufgreift. So wird diese Koalition immer der Hase im Hase- und Igelspiel bleiben. Wir werden deshalb bei den parlamentarischen Beratungen aktiv darauf dringen, dass es bei der Bekämpfung unerwünschter Steuergestaltungen doch noch zu einer unbürokratischen und klaren Lösung im Sinne von mehr Vertrauensschutz für die Bürgerinnen und Bürger kommt, die auch für den Fiskus praktikabel ist und Missbrauch effizient verhindert. Denn das ist im Sinne von allen Steuerpflichtigen.

Quelle: Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

Veroeffentlicht von: Einstein   am: 9. August 2007 um 10:15 Uhr - Haftungsausschluss   Sie moechten dem Sozialtickerteam eine Nachricht zukommen lassen? Druckversion:   Druckversion anzeigen

Neues zum Thema: Rechte und Pflichten KW 32

Neues aus dem Bereich RechtKein Tag an denen die Gerichte nicht wichtige Urteile fällen, um mehr Klarheit in das verwirrende Reformpaket zu bringen. Hier nun die wichtigsten Entscheidungen zur Wochenmitte:

Weitere Informationen zu den Urteilen unter: Sozialgerichtsbarkeit

Veroeffentlicht von: Einstein   am: 9. August 2007 um 8:15 Uhr - Haftungsausschluss   Sie moechten dem Sozialtickerteam eine Nachricht zukommen lassen? Druckversion:   Druckversion anzeigen

SoVD unterstützt Forderung nach Inflationsausgleich für Hartz IV-Empfänger

SoVD unterstützt Forderung nach Inflationsausgleich für Hartz IV-Empfänger

SoVD-Präsident Adolf Bauer erklärt:

Wir begrüßen, dass endlich Bewegung in die Debatte über die Hartz IV-Regelsätze kommt. Der SoVD unterstützt die Forderung nach einem Inflationsausgleich für Hartz IV-Empfänger.

Der Hartz IV-Regelsatz sollte jedes Jahr entsprechend der Inflationsrate angepasst werden bis die neue, alle fünf Jahre erscheinende Einkommens- und Verbrauchsstichprobe vorliegt. Schon jetzt entspricht der Hartz IV-Regelsatz nicht dem Existenzminimum. Ohne Inflationsausgleich verschärft sich das noch.

Darüber hinaus ist eine grundlegende Überprüfung der Berechnung der Hartz IV-Regelsätze dringend erforderlich. Das gilt ganz besonders für den Regelsatz für Kinder, der den spezifischen Bedarf für Kinder und Jugendliche nicht abdeckt. Es ist ein Fehler in der Systematik, den Bedarf eines Kindes mit 60 Prozent des Regelsatzes eines Erwachsenen zu veranschlagen. Denn damit bleibt der spezifische Bedarf von Kindern und Jugendlichen wie Schulbedarf oder höhere Ausgaben für Kleidung in der Wachstumsphase unberücksichtigt. Dies muss korrigiert werden.

Auch die Hartz IV-Sätze für Erwachsene müssen auf ihre Systematik hin überprüft werden, denn auch sie sind nicht bedarfsgerecht.

Wir fordern die Bundesregierung auf, die Hartz IV-Regelsätze bedarfsgerecht und transparent festzulegen. Die derzeitige Ankopplung der Hartz IV-Regelsätze an die Rentenerhöhung ist nicht sachgerecht und muss durch ein bedarfsdeckendes Verfahren abgelöst werden.

Quelle: Sozialverband Deutschland e.V.

Veroeffentlicht von: Einstein   am: 9. August 2007 um 8:00 Uhr - Haftungsausschluss   Sie moechten dem Sozialtickerteam eine Nachricht zukommen lassen? Druckversion:   Druckversion anzeigen

Bündnis 90/Die Grünen fordern eine strenge Zweckbindung und Verwertungsverbote für sensible Steuerdaten

Zur Diskussion über die Einrichtung einer Zentraldatei zur Speicherung von Steuerdaten im Jahressteuergesetz 2008 erklärt Christine Scheel, finanzpolitische Sprecherin:

Eine zentrale Datenbank ist unerlässlich, damit die einheitliche Steuernummer funktioniert. Allerdings stellen wir hohe datenschutzrechtliche Anforderungen. Der Schutz dieser sensiblen Daten muss voll gewahrt bleiben. Missbrauchsmöglichkeiten müssen konsequent ausgeschlossen werden. Die Bürgerinnen und Bürger müssen darauf vertrauen können, dass ihre Daten nicht weiter verwertet werden. Wir fordern deshalb eine strenge Zweckbindung und die gesetzliche Festschreibung von Verwertungsverboten und werden diese Forderungen in das parlamentarische Verfahren zum Jahressteuergesetz 2008 aktiv einbringen.

Die einheitliche und lebenslange Steuernummer für jede Bürgerin und jeden Bürger ist absolut sinnvoll! Das Besteuerungsverfahren wird einfacher, effizienter und moderner. Für Steuerpflichtige und Finanzverwaltung werden bürokratischer Aufwand und damit Kosten wegfallen. Auch für die Betrugsbekämpfung bringt die einheitliche Steuernummer Vorteile. Steuerbetrüger hatten es bisher leicht durch das Netz des Fiskus zu schlüpfen. Sie mussten sich zum Beispiel nur in einem anderen Bundesland anmelden. Damit ist es jetzt vorbei.

Quelle: Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

Veroeffentlicht von: Einstein   am: 8. August 2007 um 14:10 Uhr - Haftungsausschluss   Sie moechten dem Sozialtickerteam eine Nachricht zukommen lassen? Druckversion:   Druckversion anzeigen

Hartz4-Plattform-Grundsatzklage pauschal zurückgewiesen

Die Stadt Wiesbaden erklärt den am 10. Juli beim Sozialgericht Wiesbaden eingereichten Antrag auf einstweilige Anordnung für unbegründet, ohne ihrerseits die detaillierten tatsächlichen marktverfügbaren Kosten zu widerlegen und der Klägerin zu erklären, wie sie - nach Abzug der monatlichen Fixkosten von 174,56 € im Monat leben soll. Ebenso unsubstantiiert – wie es im Juristendeutsch heißt – ist die Ablehnung der nach dem Gesetz durchaus möglichen Regelsatzerhöhung.

“Es wäre für eine über den Regelsätzen liegende Bedarfsfestellung zunächst zu prüfen, ob dieser erhöhte Bedarf aufgrund der individuellen Lebensführung durch geringere Bedarfe in anderen Bereichen kompensiert werden kann. (…) Es ist zumutbar, (…) in einzelnen Bereichen in gewissem Umfang und für einen begrenzten Zeitraum Einschränkungen in anderen Bereichen hinzunehmen,” heißt es in der Stellungnahme des beklagten Leistungsträgers, der Optionskommune Wiesbaden.

Der stellvertretender Vorsitzender des Arbeitslosen-Vereins, Ralf Lütgens kommentierte die Entscheidung:

“Wir haben den Eindruck, als habe sich die Prozessgegnerin, nicht einmal die Mühe gemacht, die Klagebegründungen im Detail zu lesen. Sonst hätte sie unschwer erkennen müssen, dass bei einer Unterdeckung in allen Regelsatz-Abteilungen ein Ausgleich nachweislich ausgeschlossen ist.”

Quelle: Hartz4-Plattform e.V.

Veroeffentlicht von: Einstein   am: 8. August 2007 um 11:02 Uhr - Haftungsausschluss   Sie moechten dem Sozialtickerteam eine Nachricht zukommen lassen? Druckversion:   Druckversion anzeigen

 

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