Mit Beginn der Sommerferien treten viele Schüler und Studenten in Deutschland einen Ferienjob an. Dabei besteht für sie wie für alle Arbeitnehmer in Deutschland Schutz durch die gesetzliche Unfallversicherung. Darauf weist die gesetzliche Unfallversicherung VBG in Hamburg hin.
Während der Tätigkeit und auf dem Hin- und Rückweg zum Ferienjob sind Schüler und Studenten gesetzlich unfallversichert.

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“Verarmte Rentner, bettelnde Arbeitslose, riesige Unternehmensgewinne – nach den Vorstellungen des BDI soll Deutschland im Jahr 2020 so aussehen wie es im 19. Jahrhundert ausgesehen hat”, kommentiert Herbert Schui, wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, das Manifest des BDI für Wachstum und Beschäftigung (”Deutschland 2020″). Schui weiter:
“Der BDI will eine Staatsquote von 35 Prozent. Damit sind noch nicht einmal die allernötigsten Staatsausgaben zu finanzieren. Mehrausgaben für Bildung sind nur bei radikalen Kürzungen in anderen Bereichen machbar. Klar ist: Gekürzt wird zuallererst bei den Schwächsten der Gesellschaft. So ein Vorschlag ist unverantwortlich.

WIESBADEN – Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) verdiente ein vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmer im Produzierenden Gewerbe und im Dienstleistungsbereich im ersten Quartal 2008 durchschnittlich brutto 3 064 Euro im Monat, das waren 2,8% mehr als im ersten Quartal 2007. Der Verbraucherpreisindex stieg in diesem Zeitraum um 2,9% und damit um 0,1%-Punkte stärker als die Verdienste.
Den größten Verdienstanstieg im Vergleich zum Vorjahresquartal verzeichneten die Beschäftigten im Kredit- und Versicherungsgewerbe mit 3,4%. Am geringsten war der Zuwachs im Bergbau mit + 1,2%.
Im Jahr 2007 betrug der durchschnittliche Bruttojahresverdienst eines vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmers in Deutschland im Produzierenden Gewerbe und im Dienstleistungsbereich 40 368 Euro. Im Kredit- und Versicherungsgewerbe wurde mit 56 218 Euro der höchste, im Gastgewerbe mit 23 444 Euro der niedrigste Verdienst gezahlt.
4 185 Euro wurden im Durchschnitt im Jahr 2007 als Sonderzahlung vergütet. Dies sind 10,4% des Bruttojahresverdienstes. Die höchsten Sonderzahlungen wurden wiederum im Kredit- und Versicherungsgewerbe mit 10 093 Euro gezahlt, die niedrigsten im Gastgewerbe mit 1 020 Euro.

Zur Debatte über das Recht auf einen Hauptschulabschluss erklärt Priska Hinz, bildungspolitische Sprecherin:
Jugendliche und Erwachsene ohne Schulabschluss müssen eine zweite Chance bekommen. Doch der SPD-Vorschlag für ein Recht auf einen Hauptschulabschluss ist nicht ausgereift.
Für junge Schulabbrecher ist das Modell zu unflexibel. Denn sie sollen den Schulabschluss nur im Rahmen von berufsvorbereitenden Maßnahmen der Bundesagentur für Arbeit erreichen können. Das stellt für viele eine zu hohe Hürde dar. Wir halten Produktionsschulen für geeigneter. Dort lernen Jugendliche im Arbeitsprozess, überdurchschnittlich viele schaffen dort einen Schulabschluss.

Berlin: (hib/KOS) Trotz einer zu erwartenden Abflachung der aktuell “explosionsartigen Preisentwicklung” bei Lebensmitteln wird das Preisniveau bei Nahrungsmitteln langfristig deutlich über dem bisherigen Schnitt liegen. Dies sagte am Montag bei einer Anhörung über steigende Lebensmittelpreise und agrarpolitische Strategien zur weltweiten Hungerbekämpfung Stefan Tangermann im Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz voraus. Der Ernährungs- und Agrardirektor bei der OECD erklärte, dass ein erheblicher Anteil der künftigen Preiserhöhungen auf die wachsende Nachfrage nach Bioenergie zurückzuführen sei. Zum Auftakt des Hearings machten die Stellungnahmen der Sachverständigen unterschiedliche Meinungen über die Ursachen der globalen Preiskrise und über die Konzepte zur Bewältigung von Hungerproblemen in Entwicklungsländern deutlich. Mehrere Experten mahnten eine verstärkte Förderung der kleinbäuerlichen Landwirtschaft in der Dritten Welt an. Tangermann und andere Sachverständige betonten, dass die drastischen Preissprünge bei Nahrungsmitteln besonders arme Bevölkerungsschichten in Entwicklungsländern träfen. Dramatisch seien die hohen Preise für jene Menschen, “die 80 Prozent ihres Einkommens für Lebensmittel ausgeben müssen”, so Thomas Speck, Geschäftsführer der Gesellschaft zur Förderung der Partnerschaft mit der Dritten Welt.

FRANKFURT AM MAIN. In wenigen Tagen beginnen in Hessen die Sommerferien. Doch für viele Schüler und Studenten bedeutet diese Zeit auch Arbeitszeit: sie bessern ihr Taschengeld durch einen Ferienjob auf.
- Aber wie viel darf man dabei verdienen?
- Fallen Sozialabgaben an?
Hierzu gibt die Deutsche Rentenversicherung Hessen folgende Tipps:
- Bis zu zwei Monate: kurzfristige Beschäftigung
Handelt es sich um einen „echten“ Ferienjob, der im Voraus auf maximal 50 Arbeitstage bzw. auf längstens zwei Monate begrenzt ist, ist das Einkommen - unabhängig von der Höhe des Verdienstes – sozialversicherungsfrei. Mehrere Jobs dieser Art während eines Kalenderjahres werden allerdings zusammengerechnet.
- Länger als zwei Monate: geringfügig entlohnte Beschäftigung
Auch Aushilfstätigkeiten, die länger als zwei Monate ausgeübt werden, sind für den Arbeitnehmer sozialversicherungsfrei, wenn das erzielte Arbeitsentgelt nicht mehr als 400 Euro monatlich beträgt.

“Das ist eine schallende Ohrfeige für die Bundesregierung”, sagt Diana Golze zur Aussage des Präsidenten des Deutschen Kinderhilfswerks, Thomas Krüger (SPD), rund drei Millionen Kinder und Jugendliche in Deutschland seien als arm einzustufen. Die kinder- und jugendpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE weiter:
“Der Aufschwung, der mit dieser Bundesregierung bei den Menschen wirklich ankommt, ist der Aufschwung bei der Kinderarmut. Nie zuvor wurde in Deutschland so viel über Kinderarmut geredet und so wenig dagegen getan. Der Kinderzuschlag wird nicht, wie versprochen, erhöht. Der Ausbau der Kinderbetreuung wird zur Kommerzialisierung der Jugendhilfe genutzt. Die Hartz-IV-Regelsätze für Schulkinder liegen seit Rot-Grün auf Säuglingsniveau.
