NRW:Neue Maßstäbe bei der Verhütung und Bekämpfung von Jugendkriminalität
Neue Maßstäbe bei der Verhütung und Bekämpfung von Jugendkriminalität - Mehr Sicherheit durch konsequente Zusammenarbeit
Die Landesregierung setzt in Nordrhein-Westfalen bei der Verhütung und Bekämpfung der Jugendkriminalität neue Maßstäbe. Zum ersten Mal gibt es verbindliche Regeln für die Zusammenarbeit von Schule, Jugendämtern, Polizei und Staatsanwaltschaft. Die wichtigsten Neuerungen: Ab sofort zeigen Schulleitungen Straftaten von Schülern in der Schule an und die Polizei informiert die Schulen über kriminelles Verhalten von Schülern außerhalb der Schule; und zur Verbesserung der Präventionsarbeit benennen Schulen, Polizei und erstmals die Justiz in ihren Bezirken feste Ansprechpartner, die sich regelmäßig treffen. “Die Verpflichtung der Polizei, Schulen über kriminelles Verhalten von Schülern zu informieren, ist in dieser Art bundesweit einmalig”, sagte Innenminister Dr. Ingo Wolf heute (05. Oktober) in Düsseldorf. “Schulleitungen können so gezielter schulinterne Schritte einleiten, um Straftaten vorzubeugen und zu unterbinden”, erklärte Schulministerin Barbara Sommer. “Mit dieser Strategie schützen wir Schülerinnen und Schüler, schaffen mehr Sicherheit an den Schulen und damit ein besseres Lernklima.”
Die Anzeigepflicht für die Schulen werde zu einer Aufhellung des Dunkelfeldes führen, sagte Wolf. “Das ermöglicht die Bewertung, welche Schule ein ernsthaftes Kriminalitätsproblem hat. Mit diesen Erkenntnissen können für die betroffene Schule gezielt Projekte entwickelt und umgesetzt werden.”
Quelle und weitere Informationen über die wesentlichen Punkte der Regelungen auf: Innenministerium NRW
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