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Freitag, der 09. Januar 2009 Tip  Ihre Pressemitteilung / News einreichen   English  English flag    French  French flag

 

Neben der Kfz-Steuer muss auch die Dienstwagen-Besteuerung reformieret werden

Bild: Bundestagsfraktion DIE LINKE im Bundestag“Die von der Koalition geplante Reform der Kfz-Steuer tut niemandem weh. Sie bringt deswegen aber auch nicht viel”, kommentiert Lutz Heilmann die Einigung von Union und SPD im Koalitionsausschuss. Weiter erklärt der naturschutzpolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE:

“Dass die unsinnige Erhöhung der Kfz-Steuer für die Besitzer von Altfahrzeugen jetzt endgültig vom Tisch ist, ist gut. Schlecht ist, dass Spritschlucker nicht zur Kasse gebeten werden. Außer der Steuerbefreiung für besonders sparsame Fahrzeuge ändert sich deswegen nicht viel, schon gar nicht für die Spritschlucker. Die werden kaum mehr als bisher zur Kasse gebeten, obwohl sich die Klientel, die sich diese Karossen leisten kann, auch mehr Steuern zahlen könnte. Die Reform wird also kaum etwas daran ändern, dass sich die Deutschen viel zu große, schwere und das Klima belastende Autos kaufen.

Die Reform der Kfz-Steuer wird auch deshalb nicht viel bringen, weil mehr als die Hälfte aller Neuwagen als Firmenwagen zugelassen werden. Vor allem die Spritschlucker sind fast ausschließlich als Firmenwagen unterwegs. Bei diesen spielt die Kfz-Steuer aber überhaupt keine Rolle, weil alle Kosten vollständig von der Steuer abgesetzt werden. Das muss begrenzt werden. Dann fangen hoffentlich auch die Firmen endlich an darüber nachzudenken, ob es nicht vielleicht eine Nummer kleiner geht. Wenn aus den Beschäftigten das letzte herausgepresst wird, muss auch der Chef nicht mit einer Luxuslimousine unterwegs sein, die 10 bis20 Liter auf 100 Kilometern verbraucht.”

Quelle: DIE LINKE. im Bundestag

Startseite - Veroeffentlicht von: Einstein   am: 13. Juni 2008 um 12:15 Uhr - Haftungsausschluss     Sie moechten dem Sozialtickerteam eine Nachricht zukommen lassen? Druckversion:   Druckversion anzeigen

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1 Kommentar / Frage

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1. ... Kommentar von Martin Obenaus am Samstag, 14.6.2008.

Grosse schwere Autos die Mehrheit der Bevölkerung?

Verzeihung das kann ich nicht glauben! Fakt ist: immer weniger Menschen leisten sich ständig den neuesten PKW, betrachtet man die Kaufpreise in Deutschland hergestellter PKW wir einem nur schlecht. Deutsche Neuwagen sind billiger im Ausland- dank bürgerfreundlicher Politik, die alle Normen bricht. Betrachtet man die Eratzteilpreise der KFZ- Industrie, sowie die Spritpreise wird das Kfz eher zum Luxusgut, als zum Transportmittel…
Und wenn es so weiter geht wird auch Bahnfahren zum Luxus!
Wieviele Luxuslimusinen haben einen Verbrauch von 20 Litern? Völlig daneben… selbst 15 Jahre alte Mittelklassewagen haben einen durchschnittlichen Verbrauch von 8-10 Litern Kraftstoff auf 100km!!!
ich würde sagen ein grosser LKW liegt schon eher im Bereich des erwähnten Verbrauches! Transport auf Strassen wird zum Luxus, zu Lasten aller Konsumenten. Aber die Milch machts meine Damen und Herren! Erst denken- dann komentieren! Noch werden Automobile ständig sparsamer, dank modernster Elektronik…
Die Linke darf sich gerne informieren! Tipp IAA in Franfurt a. M.: Bosch hat sehr schöne Informationsblätter über Funktion von modernen Gemischaufbereitungssisthemen, führende Automobilhersteller informieren auch sehr gerne. Ich möchte technisch Unversierten empfehlen nicht ständig so KFZ zu kommentieren! Fakt ist ohne Automobil bricht der Rest freier Marktwirtschaft noch schneller zusammen.

Martin Obenaus


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