Nahles bei Regulierungsversuch von Leiharbeit und Werkverträgen erneut gescheitert

„Mit ihrem erneuten Versuch, den Missbrauch bei Leiharbeit und Werkverträgen zu regeln, ist Andrea Nahles zum zweiten Mal gescheitert: Erst vor der Arbeitgeberlobby und jetzt am eigenen Koalitionspartner. Die Union trägt den Gesetzentwurf nicht mit – das ist doch hanebüchen“, sagt Jutta Krellmann, gewerkschaftspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, mit Blick auf aktuelle Äußerungen der Bundesarbeitsministerin, dass ihr Gesetzentwurf zu Leiharbeit und Werkverträgen von der Union blockiert werde. Krellmann weiter:

„Mein Mitleid mit Frau Nahles hält sich in Grenzen: Augen auf bei der Wahl des Koalitionspartners. Aber die Tatsache, dass Betriebsräte und Leiharbeiter nun nicht mit Verbesserungen rechnen können, ist eine Katastrophe. Zwei Jahre hat Nahles aus Rücksicht auf Union und Arbeitgeber nichts unternommen, um den Missbrauch bei Leiharbeit und Werkverträgen einzuschränken. Der von ihr Ende letzten Jahres vorgelegte Entwurf wurde erst von den Arbeitgebern kritisiert und dann umgehend von der Union kassiert. Selbst ihr erneuter, stark verwässerter Entwurf ist nun zur absoluten Nullnummer degradiert worden. Ob Inhalt oder Ideologie die unionsgeführten Ressorts zur Ablehnung veranlasste, ist unbekannt. Fest steht, dass der halbherzige Versuch der Bundesregierung, den Missbrauch bei Leiharbeit und Werkverträgen einzudämmen, gescheitert ist.

DIE LINKE bleibt dabei: Gleiches Geld für gleiche Arbeit ab dem ersten Einsatztag. Das muss für alle Beschäftigten gelten. Wir wollen keine Spaltung von Belegschaften und erst recht keine Zweiklassengesellschaft in den Betrieben.“

Quelle: Fraktion DIE LINKE

6 Gedanken zu „Nahles bei Regulierungsversuch von Leiharbeit und Werkverträgen erneut gescheitert“

  1. Liebe „Die Linke“ !

    Bei allem Respekt: Kein Mensch glaubt, daß die SPD irgendetwas Anderes will als

    Armut herzustellen.

    Sie macht das seit 40 Jahren.

    Zusammen mit CDU, Grünen, FDP

  2. Na karl, das war aber vor dem Gasbubi-Kanzler schon anders. Das schlimmste ist dass (nicht nur) die SPD Fehler ewig lang und geistlos wie ein Glaubensbekenntnis runterseiert. Hier haben wir es ja mit direkten Folgen von Hartz IV zu tun und etwas durch & durch schlechtes kann man nicht verbessern sondern muss den Mist einstapfen.

  3. Ne fatty,

    1970 gabs Brillen noch auf Rezept.
    Und Zähne auch.

    1974 gab es dann in Hauptschulen als Wahluntericht „Aktien“.

    Seit dem wird Eigentum gefördert.

    Je mehr Eigentum, umso mehr Förderung.

    Durch SPD, CDU , FDP und Grüne.

  4. So weit ich noch im Hinterkopf habe, hast du Recht. Nur seit dem Gasbubi ist soziales und gesellschaftliches Miteinander zu einem unentwegten Kampf um die eigene Existenz und jeder gegen jeden gemacht worden. Dazu kommt noch dass sich sozial zu verhalten zu einer Untugend verkommen ist und Abgreifen die neue Gottheit darstellt. Und natürlich wurden die Karten erheblich zum Vorteil derer gezinkt die so oder so mehr als satt haben und hatten.

  5. Fat Man

    Du willst nur als Letzter in diesem Berichts-Punkt stehen.

    ICH WILL, dass der DRECK aus DEUTSCHLAND rausgefegt wird.

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