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Nach 16 Jahren immer noch Umzugs- und Trennungsgeldunterstützung

Aus einem bisher noch unveröffentlichten Bericht des Bundesinnenministeriums der dem Tagesspiegel vorliegt, gab der Bund für Umzugs- und Pendelunterstützung insgesamt rund 194 Millionen Euro aus. 16 Jahre nach der deutschen Einheit, erhalten Beamte, die im Zuge des Bonn-Berlin-Regierungsumzuges immer noch besondere Umzugs- und Trennungsgeldunterstützung.

Obwohl das Wiesbadener Bundeskriminalamt seinen Sitz nicht verlegt hat, haben auch dessen Mitarbeiter Beihilfen erhalten. Das so genannte Dienstrechtliche Begleitgesetz, in dem die Sonderbeihilfen geregelt sind, sieht unter anderem vor, dass ältere Beamte, die in den vergangenen Jahren etwa von Bonn nach Berlin umgezogen sind und dafür Umzugsentschädigungen erhalten haben, ein zweites mal Geld erhalten, wenn sie pensioniert werden und ins Rheinland zurück ziehen.

Man muss sich langsam fragen, wann dieses endlich ein Ende findet? Hat der Staat Geld im Überfluss, oder sollte auch hier endlich der Sparkurs Anwendung finden, damit diese Gelder sinnvoller eingesetzt werden können?

Zurück zur Startseite - Veroeffentlicht von: Einstein   am: Donnerstag, 4. Januar 2007 - Haftungsausschluss     Sie moechten dem Sozialtickerteam eine Nachricht zukommen lassen? Druckversion:   Druckversion anzeigen
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