Mit dem Hobby Geld verdienen, kann Probleme bereiten


Die Behörden prüfen viel häufiger als früher – Empfindliche Strafen drohen

Berlin (DAV). Immer mehr Deutsche wollen mit ihrem Hobby Geld verdienen. Vor allem im Internet bieten Tausende ihre Bastelarbeiten, Schmuck oder Künstlerisches zum Kauf an. Das Risiko, Ärger mit dem Finanzamt und anderen Behörden zu bekommen ist aber groß. „Das Problem liegt darin, dass nicht eindeutig rechtlich geregelt ist, wann ein Hobby zum Beruf wird“, erklärt Swen Walentowski von der Deutschen Anwaltauskunft.

Wer auf einer Verkaufsplattform im Internet seine Produkte anbietet, bleibt nicht unbemerkt. „Für die Behörden ist es heute viel einfacher als früher, Kontrollen durchzuführen“, warnt Swen Walentowski. Deshalb rät die Deutsche Anwaltauskunft dazu, aktiv auf die Behörden zuzugehen. Besteuert wird dann zum Beispiel vom Finanzamt nur derjenige, beim dem es kein Hobby, sondern bereits ein Beruf geworden ist.

Weitere Informationen über die rechtliche Abgrenzung von Hobby und Beruf sowie Tipps zum Umgang mit den Behörden finden Sie in einem Film bei der Deutschen Anwaltauskunft.

Das Rechtsportal Deutsche Anwaltauskunft informiert Verbraucher über rechtliche Themen und gibt praktische Tipps. Dabei setzt die Redaktion nicht allein auf Textbeiträge. Durch einen Medienmix von Onlinetexten, Podcasts und Filmbeiträgen haben die Nutzer vielfältige Möglichkeiten, sich zu informieren.

www.anwaltauskunft.de

Quelle: Deutsche Anwaltauskunft

13. Dezember 2016

1 Kommentar

  1. Rodney Dangerfield

    14. Dezember 2016 um 12:42

    Aber das Hobby „Steuerhinterziehung“ oder heisst es richtigerweise „Steuerverkuerzung“ in Millionenhoehe wird eher toleriert, als seine kleinen Bastelarbeiten „gewerbsmaessig“ zu versilbern. Schlimmstenfalls gibt es bei Ersterem ein paar Jahre mit Tagesfreigang und Resozialisierung sowie Uebernachtungsmoeglichkeit in der JVA Landsberg am Lech.

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