Mindestlohn ist Mindestschutz

Berlin: (hib/CHE) Armut kann nicht allein mit dem gesetzlichen Mindestlohn bekämpft werden. Diese Auffassung vertritt die Bundesregierung in einer Antwort (18/8814) auf eine Kleine Anfrage (18/8498) der Fraktion Die Linke. Darin hatten die Abgeordneten danach gefragt, wie hoch der Mindestlohn sein müsse, um Armut zu verhindern. Die Bundesregierung antwortet darauf, dass der Sinn des Mindestlohns sei, Arbeitnehmer vor Niedrigstlöhnen zu schützen und den Wettbewerb der Unternehmen nicht zu Lasten der Beschäftigten auszutragen. „Der allgemeine Mindestlohn kann und soll lediglich einen angemessenen Mindestschutz sicherstellen. Umfassenderer Schutz der Arbeitnehmer kann und soll im Rahmen von Tarifverträgen gewährleistet werden“, schreibt die Bundesregierung.

Quelle: Deutscher Bundestag

4 Gedanken zu „Mindestlohn ist Mindestschutz“

  1. …Schutz der Arbeitnehmer kann und soll im Rahmen von Tarifverträgen gewährleistet werden“

    Und das im Fall der christlichen Gewerkschaft Zeitarbeit so dass der Arbeitnehmer (Fachkraft) bei erneuter Arbeitslosigkeit sofort in den Hartz IV Bezug fällt. Wenn sich AN dann erfolgreich wehrt lacht natürlich nur das JC.

  2. @ fat man : die CGZP ( “ christliche gewerkschaft “ . . . ) gibt es schon länger nicht mehr . seitdem hat die SPD mit ihrem DGB durch BAP – sowie IGZ – tarif ( und anderen ? ) das monopol auf moderne sklaverei . zeitarbeit wurde erfunden um das sklavereiverbot zu umgehen .

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