„Die geplanten Ausnahmen für Flüchtlinge und Zuwanderer vertiefen die soziale Spaltung, befördern einen Unterbietungswettbewerb und liefern den Konzernen billige Vorwände, um weniger Lohn zu zahlen.

Flüchtlingen und Zuwanderern weniger als den gesetzlich vorgeschriebenen Mindestlohn zu zahlen, sorgt für Desintegration und Ausgrenzung. Gleiche Arbeit muss gleich bezahlt werden. DIE LINKE fordert einen allgemeinen flächendeckenden Mindestlohn ohne Ausnahmen in Höhe von zwölf Euro für alle, der vor Altersarmut wirksam schützt.“

Quelle: Fraktion DIE LINKE

Anmerkung Sozialticker … die „komplette mitnahlische Sauereiumschreibung“ ist hier in bessere Worte gefasst worden und zeigt auf, in welche Richtung sich der DGB geduldete Arbeitsmarkt entwickeln wird.

Tagelöhner … bis hin zum Praktikantenstempel auf der Stirn und ohne jegliche Entlohnung vor den Suppenküchen kauernd bzw. vor brennenden Mülltonnen die Nacht durchbracht, um früh ihrem „Sklavenhalter“ motiviert bei Fuß zu stehen, wird das Stadtbild prägen und das lobbygesteuerte Diätenherz hüpfen lassen.

Wenn man dann noch bedenkt, dass die deutsche Leitkultur sich wohl nur noch über den Begriff der Arbeit definiert und nicht jeder „Sklave“ ein Job abbekommen kann, lässt immer mehr Zweifel an der Zurechnungsfähigkeit dieser Regierung offen.

2. Januar 2017