Mieterbund fordert Erhöhung um 15 Prozent und höhere Einkommensgrenzen
“Der von der Bundesregierung vorgelegte Gesetzentwurf zur Neuregelung des Wohngeldgesetzes ist keine Wohngeldreform, die diesen Namen verdient. Die Grundsatzfrage nach der längst überfälligen Erhöhung des staatlichen Zuschusses zum Wohnen wird vollständig ausgeklammert”, kritisierte der Präsident des Deutschen Mieterbundes (DMB), Dr. Franz-Georg Rips, bei der heutigen Verbändeanhörung zum Wohngeldgesetz im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung.
“Wir brauchen eine Erhöhung des Wohngeldes um mindestens 15 Prozent, und wir brauchen höhere Einkommensgrenzen, um den Bezieherkreis von Wohngeld zu erweitern. Die Bundesregierung muss ihre Zusagen aus dem Koalitionsvertrag ernst nehmen und ihren Feststellungen aus dem soeben veröffentlichten Wohngeld- und Mietenbericht 2006 Taten folgen lassen. Der Wegfall der bisher für die Höhe des Wohngeldes mit entscheidenden Differenzierung in vier Baualtersklassen ist richtig. Er ist der einzige greifbare Vorteil, den der Gesetzentwurf für Wohngeldempfänger mit sich bringt”, erklärte der Präsident des Deutschen Mieterbundes.
“Dagegen ist der Versuch, wohnungsbezogene Leistungen auf einander abzustimmen, beim besten Willen nicht erkennbar.”
Quelle: Deutscher Mieterbund
Startseite - Veroeffentlicht von: Einstein am: Montag, 23. Juli 2007 - Haftungsausschluss ![]() |
Druckversion:
|




