Merkels Krisenmanagement wirkt überfordert
Der Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE Oskar Lafontaine hat das Krisenmanagement der Regierung Merkel im Zusammenhang mit der schweren Schieflage der Hypo Real Estate scharf kritisiert:
„Wie bei der IKB stellt die Bundesregierung Mittel bereit, ohne das wirkliche Ausmaß des zu schließenden Milliardenlochs zu kennen. Man gewinnt immer mehr den Eindruck, dass die Kanzlerin und ihr Finanzminister mit der Bewältigung der Krise überfordert scheinen.
Wenn auch zur Zeit niemand vorhersehen kann, welche Banken in der nächsten Zeit noch nach dem Staat rufen werden, müsste es doch möglich sein, dass die Bundesregierung verlässliche Zahlen hat, bevor sie mit Steuermilliarden zur Rettung einer Bank winkt. Wer die Stabilität des Finanzsystems retten will, muss bei derartigen Stützungsmaßnahmen sorgfältiger arbeiten.”
Quelle: DIE LINKE.im Bundestag
Startseite - Veroeffentlicht von: Einstein am: 6. Oktober 2008 um 11:38 Uhr - Haftungsausschluss ![]() |
Druckversion:
|
Bookmark Buttons:
Kommentar oder Frage? Hier veroeffentlichen!Weitere Beiträge zu diesem Themengebiet:
- Merkels Bildungsrepublik Deutschland ist tot
- Merkels Schönwetter-Tour
- ALG I und Zwangsverrentung
- Kindergeld für ein volljährig arbeitsuchendes Kind
- Arbeitsmarkt: Scholz-Schutzschirm schadhaft - Beten und Statistik manipulieren kein Zukunftskonzept
- Merkblatt Rentenbescheid - Überprüfung
- Kindergeldanspruch für volljähriges ausbildungsuchendes Kind nur bei wiederholter Meldung bei der Ausbildungsvermittlung






