Mehr Personal in Gesundheit und Pflege ist unabdingbar

„Die Bedingungen im Gesundheitswesen sind mitunter lebensgefährlich und nicht mehr zu verantworten. Zur Verbesserung der Versorgung von Pflegebedürftigen muss endlich eine verbindliche und bedarfsdeckende Personalbemessung in Krankenhäusern und im Bereich der stationären und ambulanten Altenpflege garantiert werden“, erklärt Birgit Wöllert, Obfrau der Fraktion DIE LINKE im Ausschuss für Gesundheit, mit Blick auf den DAK-Gesundheitsreport 2016. Wöllert weiter:

„Dass dringend mehr Personal benötigt wird, belegt der aktuelle Bericht ohne Wenn und Aber: ‚Das hohe Krankenstandsniveau im Gesundheitswesen ist zu einem großen Teil auf stark belastende Arbeitsbedingungen zurückzuführen‘. Die Krankenstandswerte sind zudem erneut gestiegen. Dieser Entwicklung muss endlich ein Riegel vorgeschoben werden. DIE LINKE hat ihren Antrag ‚Gute Arbeit – Gute Versorgung: Mehr Personal in Gesundheit und Pflege‘ eingereicht, der am Donnerstag im Plenum des Bundestags auf der Tagesordnung steht. Dann müssen die anderen Fraktionen Farbe bekennen.“

Quelle: Fraktion DIE LINKE

2 Gedanken zu „Mehr Personal in Gesundheit und Pflege ist unabdingbar“

  1. Dem Personalmangel kann doch einfach abgeholfen. Man nehme bewährte Methoden, etwa aus dem SGB II. obenauf n
    Da wären Zwangszuweisungen mit Sanktionsandrohungen und obenauf den immer wieder gern gesehenen Hungerlohn plus weiterer Sozialdumpingmethoden.

    Auf lange Sicht wird es sicher noch viel weiter in so eine Richtung gehen…….. nur BILLIG ist in. Wenn sich die Pflegebedürftigen dann beim Abdecker glauben ist das sicher auch kein Zufall da so die Rentenkassen geschont und der Peronalschlüssel geschönt werden können.
    Das schlimmste aber ist dass die die darüber entscheiden selbst von ihren menschenverachtenden Praktiken gegenüber den Pfleglingen und dem Pflegepersonal und den Folgen nicht betroffen sein werden.
    Bis das zum Wohle beider Gruppen geändert wird werden sicher noch einige schwerstpflegebedürftige an Dekubitus erkranken – also im Sinne des Wortes bei lebendigem Leibe verfaulen und der eine Pfleger übersieht es während ein anderer keine Zeit hat zu helfen….. genau das wünschte ich den Verantwortlichen.

  2. Weh‘ dir, du lebst in Deutschland und bist arm und wirst alt. Und wenn du dann noch krank und pflegebedürftig bist – auweia.

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