Mehr Geld und soziale Absicherung für Beschäftigte
Bildungsgewerkschaft zum zweiten Deutschen Weiterbildungstag
Frankfurt a.M. – Eine „angemessene Entlohnung und soziale Absicherung“ für die Beschäftigten in der Weiterbildung hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) am Freitag angemahnt. „Mehr als 70 Prozent der Lehrkräfte in der Weiterbildung arbeiten auf Honorarbasis. Selbst bei einer hohen Zahl von Unterrichtsstunden verdienen sie oft nicht mehr als 1.000 Euro netto im Monat. Lohnfortzahlung, Kranken-, Urlaubs-, Weihnachts- oder Arbeitslosengeld: Fehlanzeige!“, begründete Stephanie Odenwald, für Weiterbildung verantwortliches GEW-Vorstandsmitglied, mit Blick auf den heute stattfindenden zweiten Weiterbildungstag des Deutschen Volkshochschulverbandes die Forderung der Bildungsgewerkschaft. Die GEW verlangt Bundesregelungen für die Weiterbildung. Ziel sei, die Bedeutung lebenslangen Lernens zu verankern und die Stimme der Beschäftigten zu stärken.
Quelle: GEW-Hauptvorstand
Startseite - Veroeffentlicht von: Sozialticker am: 27. September 2008 um 9:18 Uhr - Haftungsausschluss ![]() |
Druckversion:
|
Bookmark Buttons:
Kommentar oder Frage? Hier veroeffentlichen!Weitere Beiträge zu diesem Themengebiet:
- Hartz IV drängt Menschen ins soziale Abseits
- Schwarzer Tag für Beschäftigte und Kunden der Bahn
- Berlin – Hauptstadt der prekären Beschäftigung
- Siemens-Beschäftigte zahlen Preis für Missmanagement
- Erklären, warum für soziale und kulturelle Belange kein Geld da ist, für Bürgschaften aber schon
- Soziale Bestattungen kritisch betrachtet
- Steuerschätzung: Grüne fordern neuen Haushaltsentwurf 2009






