Medienpolitischer Skandal bei ProSiebenSat1
Als “ausgemachten medienpolitischen Skandal” wertete der stellvertretende Vorsitzende der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), Frank Werneke, die geplante Entlassungswelle bei ProSiebenSat1. Zwischen 200 und 300 Menschen vorwiegend aus den Nachrichtenredaktionen in München und Berlin sollen dementsprechend entlassen, die Sendungen “SAT 1 am Mittag”, “Sat 1 News – Die Nacht” und die 18.30 Uhr-Nachrichtensendung sofort eingestellt werden. “Das degradiert die Sender zu reinen Abspielkanälen”, kritisierte Werneke. Dies sei ein “Fall für die Medienaufsicht”, die nun mit allen Mitteln prüfen müsse, ob die Sender ihrem Programmauftrag noch nachkämen.
Quelle: ver.di-Bundesvorstand
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