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Donnerstag, der 16. Oktober 2008 Tip  Ihre Pressemitteilung / News einreichen   English  English flag    French  French flag

 

Managergehälter: SPD ist feige

Bild: Bundestagsfraktion DIE LINKE im Bundestag„Die SPD springt zu kurz“, kommentiert Klaus Ernst die Ergebnisse der SPD-Arbeitsgruppe zur Begrenzung der Managergehälter. Der stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE bemängelt, dass „eine Begrenzung der unverschämten Managergehälter so nicht erreicht werden kann. Ein bisschen Drehen am Steuerrecht hier, ein bisschen Basteln am Aktiengesetz da – Porsche-Wedeking kommt vor Lachen nicht in den Schlaf.“

„Die SPD scheut davor zurück, die Ungerechtigkeit von Managereinkommen, die das Tausendfache eines Facharbeiters betragen, zu stoppen. Selbst die Kanzlerin hat auf dem letzten CDU-Parteitag auf das Beispiel Japan verwiesen, wo Manager etwa das 20- bis 30fache eines Facharbeitereinkommens erhalten. Während die Sozialdemokraten schnell bei der Hand sind, um höhere Renten für Geringverdiener zurückzuweisen, legen sie gegenüber der Managergier den Kriechgang ein. Angesichts der langen Reihe von Versagern und Abzockern unter den Managern von Schrempp über Zumwinkel bis von Pierer ist diese Zurückhaltung nur noch feige.

DIE LINKE bleibt dabei. Wer für eine gerechte Entlohnung sorgen will, muss nach unten mit einem gesetzlichen Mindestlohn von 8,44 Euro wie in Frankreich eine allgemein gültige flächendeckende Schranke einbauen und nach oben die Managergehälter auf eine Höhe begrenzen, die noch irgendwas mit realer Leistung zu tun hat. Das Hoffen auf die Selbstreinigungskräfte in den Unternehmen, auf die die SPD nun wieder einmal setzt, ist keine Politik, sondern Hilflosigkeit.“

Quelle: DIE LINKE. im Bundestag

Startseite - Veroeffentlicht von: Einstein   am: Montag, 28. April 2008 - Haftungsausschluss     Sie moechten dem Sozialtickerteam eine Nachricht zukommen lassen? Druckversion:   Druckversion anzeigen

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1. ... geschrieben von Steinbock am Montag, 28.4.2008.

Klare Kante gegen Manager-Maßlosigkeit

“Managergehälter müssen eindeutig begrenzt werden, der SPD-Vorschlag aber ist windelweich”, stellt Werner Dreibus, stellvertretender Vorsitzender und gewerkschaftspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, fest. Dreibus weiter:

“Indem die SPD vorschlägt, dass Bezüge über einer Million Euro immer noch zur Hälfte steuerlich absetzbar sein sollen, lässt sie der Selbstbedienung der Manager eine Hintertür offen. Die heute übliche Praxis der verdeckten Gewinnausschüttung über exorbitante Gehälter würde nicht unterbunden.

Die LINKE fordert eine klare Kante gegen die Maßlosigkeit. Mehr als das Zwanzigfache des Lohns eines Beschäftigten sollten als Managergehalt unzulässig sein.

In Hessen zum Beispiel liegt der Ecklohn für Facharbeiter in der Metall- und Elektroindustrie bei 27.547 Euro brutto im Jahr. Ein Manager dürfte demnach nicht mehr als 550.940 verdienen. Die könnte das Unternehmen als Betriebsausgaben absetzen und keinen Cent mehr.”

Quelle: Fraktion DIE LINKE. im Bundestag, Pressestelle


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