Lohnlücke endlich schließen

„Seit vielen Jahren ist bekannt, dass Frauen weniger verdienen als Männer. Dies wird regelmäßig in Sonntagsreden beklagt, doch gehandelt hat bislang noch keine Bundesregierung. Wir brauchen Entgeltsysteme, die gleiches Geld für gleichwertige Arbeit garantieren. Hier muss die Bundesregierung verbindliche Regelungen schaffen. Dass die Koalition offensichtlich nicht willens und in der Lage ist, etwas Wirksames vorzulegen, ist beschämend. Grundsätzlich darf es aber auch nicht nur bei Auskunftspflichten bleiben. Lohngerechtigkeit muss in der Praxis verpflichtend umgesetzt werden. Das muss der Maßstab sein“, erklärt die stellvertretende Vorsitzende und arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Sabine Zimmermann, mit Blick auf die Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft zur Lohnlücke zwischen Frauen und Männern. Zimmermann weiter:

„Grundsätzlich darf nicht hingenommen werden, dass Frauen überproportional oft prekär beschäftigt sind und in vielen Fällen auch nicht davon leben können. Zudem sind Frauen besonders stark von Altersarmut betroffen, was sich noch weiter verschärfen wird. Insbesondere müssen deshalb auch Minijobs, die ja überwiegend Frauen innehaben, in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung überführt werden, da eine Existenzsicherung ansonsten nicht möglich ist. Minijobs sind mangels Alternativen in vielen Fällen erzwungene Teilzeitarbeit. Zudem sind bessere Kinderbetreuungsmöglichkeiten dringend nötig, insbesondere in den sogenannten Randzeiten. Grundsätzlich darf es bei der Gleichstellung von Frauen nicht bei Versprechungen der Bundesregierung bleiben. Vor allem muss das fair entlohnte Vollzeitarbeitsverhältnis für deutlich mehr Frauen als bislang möglich werden.“

Quelle: Fraktion DIE LINKE

Ein Gedanke zu „Lohnlücke endlich schließen“

  1. Dass die Regierung(en) seit jahrzehnten offensichtlich nicht willens sind etwas Wirksames gegen diese Praxis zu unternehmen zeigt wessen Interessen sie wirklich vertreten…… kleiner Tipp: die der kleinen Leute (der Masse der Wähler) sind es entgegen allen verlogenen Äusserungen aber garantiert NICHT.

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