Linksparlamentarier für Mietschuldenübernahme als Beihilfe
Berlin: (hib/MPI) Die Fraktion Die Linke will die Regelung zur Mietschuldenübernahme ausdehnen, um Wohnungslosigkeit zu vermeiden. In einem Antrag (16/9487) plädieren die Abgeordneten dafür, im Zweiten Sozialgesetzbuch die Möglichkeit einzuräumen, Mietschulden bei drohendem Wohnungsverlust nicht nur als Darlehen, sondern in der Regel auch als Beihilfe zu übernehmen. Ferner setzt sich die Fraktion für eine Streichung der Regelung ein, dass Menschen in stationären Einrichtungen - etwa der Wohnungslosenhilfe - maximal sechs Monate Arbeitslosengeld II beziehen können. Auch müsse die Kürzung der Unterkunftskosten als Sanktionsmöglichkeit gegen Langzeitarbeitslose abgeschafft werden.
Quelle: Deutscher Bundestag
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