LINKE: Ombudsleute bei der Arge müssen unabhängig sein!
Kreisverband Saarbrücken begrüßt ausdrücklich, dass die Arge Saarbrücken einen Ombudsmann für Hartz-IV-Bezieher und -Bezieherinnen bereit stellt. Dies entspreche einer Forderung des LINKEN Kreisvorstandes und von Arbeitsloseninitiativen bundesweit.
Allerdings, so der stellvertretende Kreisvorsitzende Manfred Klasen, müssten Ombudsleute unabhängig von der Arge sein, wenn sie ihre Arbeit für die betroffenen Langzeitarbeitslosen bestmöglich leisten wollten.
Es sei nur schwer vorstellbar, dass ein Beschäftigter der Arge die Interessen der Arbeitslosen notfalls gegen die Arge durchsetzen könne.
Unbestritten sei dagegen, dass eine Person benötigt werde, um die oft komplizierten Bescheide zu erläutern, als Schlichter aufzutreten aber eben auch die Arge auf ihre Fehler und Unzulänglichkeiten hinweise.
Man unterstelle dem amtierenden Ombudsmann seitens der LINKEN jedoch, dass er mit seiner Arbeit die besten Absichten verbinde. Deshalb werde man die Entwicklung genau verfolgen bevor man ein vorschnelles Urteil fälle.
Quelle: DIE LiNKE. Kreisverband Saarbrücken
Startseite - Veroeffentlicht von: Einstein am: 8. September 2008 um 8:01 Uhr - Haftungsausschluss ![]() |
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