Linke und Grüne – schnucklige Forderungen


Grüne gegen zu hohe Managergehälter

Berlin: (hib/HLE) Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen will den Steuerabzug für Managergehälter deckeln. In einem Antrag (18/11176) erhebt die Fraktion dazu mehrere Forderungen, um eine „Mitfinanzierung von überhöhten Gehältern, Abfindungen und Versorgungszusagen durch die Bürgerinnen und Bürger zu begrenzen“. So soll der Betriebsausgabenabzug von Abfindungen auf eine Million Euro pro Kopf und der Betriebsausgabenabzug von Gehältern auf 4.500.000 Euro pro Kopf begrenzt werden. Zu den weiteren Forderungen gehört eine Begrenzung der steuerlichen Abzugsfähigkeit von Versorgungszusagen. Erfolgsbeteiligungen sollen grundsätzlich an den langfristigen Erfolg des Unternehmens geknüpft werden.

Zur Begründung schreibt die Fraktion, die Vergütungen von Vorständen seien in den vergangenen Jahren erheblich gestiegen. Es sei nicht gelungen, mit den freiwilligen Empfehlungen des Corporate Governance Kodex überhöhte Managerbezüge wirksam zu begrenzen und am langfristigen Erfolg des Unternehmens auszurichten. Das würden die „Goldene Betriebsrente“ für Ex-VW-Chef Martin Winterkorn und die zweistellige Millionenabfindung an VW-Vorstandsmitglied Christine Hohmann-Dennhardt belegen.

Quelle: Deutscher Bundestag

Und weil man sich damit beliebt macht … einen haben wir noch:

Linke will Managergehälter begrenzen

Berlin: (hib/HLE) Die Linksfraktion hat die Bundesregierung aufgefordert, einen Gesetzentwurf vorzulegen, „der die Gehälter der Vorstandsmitglieder von Aktiengesellschaften inklusive der Sonderleistungen und der Abfindungen wirksam begrenzt“. In einem Antrag (18/11168) heißt es, im Gegensatz zur überwiegenden Mehrheit der Arbeitnehmer existiere bei Konzernmanagern „ein extremes Missverhältnis zwischen Leistung und Bezügen, nicht zuletzt weil die hoch bezahlte Tätigkeit selbst bei organisiertem Rechtsbruch des Konzerns weitgehend ohne persönliche Verantwortung und Haftung erfolgt“. Wenn Unternehmen aufgrund der Verfehlungen des Managements in Schieflage geraten würden, würden die Millionengehälter als „zutiefst ungerecht“ empfunden. Kritisiert werden in dem Antrag auch Abfindungen in zweistelliger Millionenhöhe nach nur kurzer Vorstandstätigkeit.

Quelle: Deutscher Bundestag

Anmerkung Sozialticker: „Und nein, die anderen – inzwischen zur Einheitspartei mutierten „Kreideverschlucker“ – würden auf solche abstrusen Ideen niemals nicht kommen.“ 🙂

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