Linke fordert mehr Personal für Altenpflege

Berlin: (hib/PK) Der höhere Versorgungsaufwand in der Altenpflege muss nach Ansicht der Fraktion Die Linke mit mehr Personal bewältigt werden. In kaum einem anderen Berufsfeld sei der Personalnotstand seit Jahren so spürbar wie hier, heißt es in einem Antrag (18/9122) der Fraktion. Arbeitsverdichtung, Stress und fehlende Zeit für Zuwendung prägten den Arbeitsalltag der Pflegekräfte.

Die Abgeordneten fordern in dem Antrag, ein wissenschaftliches Verfahren zur einheitlichen Bemessung des Personalbedarfs in Pflegeeinrichtungen zu entwickeln. Der höhere Pflegeaufwand, der 2017 mit der Einführung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs einhergehe, müsse durch mehr Personal abgesichert werden.

Zudem müsse zum nächstmöglichen Zeitpunkt ein Pflegeförderprogramm bis 2020 aufgelegt und finanziert werden. Vor allem seien eine Pflegefachkraftquote von mindestens 50 Prozent, erhöhte Nachtschichtbesetzungen sowie gendergerechte, kultursensible und palliative Pflegeleistungen abzusichern, heißt es in dem Antrag weiter.

Die Kontrollbefugnisse des Medizinischen Dienstes und der Heimbeiräte müssten weiter entwickelt und auf Fragen der Personalausstattung ausgeweitet werden.

Quelle: Deutscher Bundestag

Anmerkung Sozialticker … ohha – knapp am Kracherlacher vorbei gerutscht. Anscheint haben die LINKEN noch nicht begriffen, dass genau diejenigen, welche in der Altenpflege fungieren, dies nicht aus Nächstenliebe tun, sondern um auch kräftig abzukassieren. Personalkosten sind da leider der Dorn im Auge … Kräfte auf Schwarzbasis noch zu heikel und die passenden Roboter nicht in Serie. Bufdies und Hartz-IVler … das Lied kennt auch jeder. Bedenken sollte man … dass einer der den Poststempel auf die Ansichtskarten schlug als Beamter von denen bezahlt wurde, die heute nur die Karten gelegt bekommen. Statt Poststempel hämmern, hätte diese Bananenrepublik lieber das Sozialsystem so aufbauen sollen, um es als gemeinfinanziert und moralisch zur verpflichtenden Aufgabe zu gestalten. Lustiger wird es mal, wenn all die in Pflege kommen, die eh nichts hatten, aber bis dahin haben die „Diätenbezieher“ sicherlich auch die passende „Lösung“ griffbereit … hatte Deutschland ja schon immer parat gehabt.

Daher liebe Linke, nicht nur in der Altenpflege ist mehr Personal notwendig, sondern in allen anderen Bereichen auch – außer im Bundestag, denn da sitzen genügend Lobbyisten mit beschmiertem Kragen … nicht nur wegen deren Einstellung, sondern weil diese so tief im – Piep – hängen, dass das o.g. Problem für diese keines ist … sondern nur ein finanzielles Problem, welches mit den Hartz-IV Verschärfungen jederzeit lösbar wird. Schon allein die Vorstellung, dass man als Altenpfleger tätig sein könnte, genügt für das moderne Sklavensanktionscenter, die entsprechende Keule zu schwingen und die Menschen per Paragraphen in Pflegefälle zu prügeln … nur töten müssen sie sich heute selbst, um dem Kreislauf zu entfliehen. Und wenn der MD mal seine Arbeit machen würde, dann hätte Deutschland keine Altenpflege mehr, weil in dem Bereich (wie in allen anderen auch) nur nette Filmchen kurz zur Empörung beitragen – und dann schnell ad acta gelegt werden – um sich lieber dem Kapital zuzuwenden.

Ein Gedanke zu „Linke fordert mehr Personal für Altenpflege“

  1. Bei den Anmerkungen durch den Sozialticker bezüglich der Altenpflege ist dort z.B. von: Kracherlacher, Dorn im Auge, Schwarzbases, Roboter, Bufdies und Hartz4-ler, von Poststempel und Ansichtskarten und einer Bananenrepublik, sogar von Sklavensanktionscenter usw. die Rede.

    Ich meine, ich bin kein Arzt, noch weniger ein Psychoanalytiker, und kann das nicht mehr verstehen.

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