Naja, man muss sich da nicht wirklich wundern, denn gerade in Hamburg, wo oft ein Hund mehr bekommt, als ein Hartz IV Kind – ist die Vergoldung von Hauswänden nur ein kleiner Schritt in die dekadente Glanzwelt. Wie sagte man immer: „Außen Schau – Innen Sau … so stellt sich Deutschland glänzend der Welt.“

Zur Meldung:

Hamburg. Eine Vergoldung für die Wand eines Mehrfamilienhauses auf der Hamburger Veddel – wie bitte? Und das mit mehr als 85.000 Euro Steuergeld!

Wir sagen: nein! So nicht! Hier kann unser aller Geld noch gerettet werden! Sabine Glawe vom BdSt Hamburg betont: „Wie kann es sein, dass die schwer erarbeiteten Steuermittel der Hamburgerinnen und Hamburger in Form von Blattgold an Häuserwände geklebt werden? Sollten sich private Sponsoren finden lassen, hätte wohl niemand einen Einwand. So lange jedoch viele soziale Einrichtungen aus finanziellen Gründen von der Schließung bedroht sind, wäre eine aus Steuergeldern finanzierte vergoldete Hauswand in Kunst gegossener Hohn gegenüber den hilfsbedürftigen Menschen dieser Stadt! Das ist an Dekadenz kaum noch zu überbieten. Wir fordern die Kulturbehörde auf, dieses Projekt zu stoppen!“

Quelle: Schwarzbuch BdSt.

Anmerkung Sozialticker – nobel geht die Welt zu Grunde … 🙂

6. Oktober 2017