Das Sozialtickerportal
Home | Der Sozialticker e.V. | Impressum | Haftungsausschluss | Datenschutzerklaerung | Nutzungsbedingungen | Kontakt

Freitag, der 09. Januar 2009 Tip  Ihre Pressemitteilung / News einreichen   English  English flag    French  French flag

 

Kurzmeldung zur Bevormundung - EU-Vertrag

In knapp 4 Stunden will man bekanntgeben, was deutsche Bürger nicht durften … nämlich die Abstimmung zum EU-Vertrag - diesmal präsentiert von Irland. So wie es nach bisherigen Meldungen aussieht, stimmten die Iren gegen den Vertrag und sprechen damit aus den Herzen der mehrheitlichen deutschen Bevölkerung, denn diese wurde nicht mal gefragt, ob sie überhaupt eine EU wünschen. Somit steckt die EU bei der Suche nach Gemeinsamkeiten in einer erneuten Krise, denn es müssen alle Länder zustimmen, damit der Vertrag wirksam werden kann.

Startseite - Veroeffentlicht von: Steinbock   am: 13. Juni 2008 um 12:19 Uhr - Haftungsausschluss     Sie moechten dem Sozialtickerteam eine Nachricht zukommen lassen? Druckversion:   Druckversion anzeigen

Verbraucherinformationen
Immobilien suchen und anbieten bei ImmobilienScout24   


Bookmark Buttons:
Bookmark bei: Mr. Wong Bookmark bei: Webnews Bookmark bei: Icio Bookmark bei: Favoriten Bookmark bei: Bookmarks.cc Bookmark bei: Bookmarks.at Bookmark bei: Newsider Bookmark bei: Yigg Bookmark bei: Digg Bookmark bei: Del.icio.us Bookmark bei: Furl Bookmark bei: Google Bookmark bei: Blogmarks Bookmark bei: Technorati Bookmark bei: Netvouz Information


  4 Kommentare / Fragen veroeffentlicht


Weitere Beiträge zu diesem Themengebiet:


Weitere aktuelle Meldungen:



4 Kommentare / Fragen

Lesen Sie Kommentare / Fragen, welche andere Leser hinterlassen haben.


1. ... Kommentar von Steinbock am Freitag, 13.6.2008.

Ein klarer Auftrag, völlig neu zu verhandeln

„Das Nein aus Irland ist ein klarer Auftrag an die Regierungen in der EU die Ratifizierung der EU-Verträge zu stoppen und den EU-Vertrag völlig neu zu verhandeln“, so Diether Dehm zum Ausgang des Referendums zum Lissaboner Vertrag in Irland. Der europapolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE weiter:

„Der Lissaboner Vertrag ist gescheitert. Alle Vorwürfe an die Bürgerinnen und Bürger von Irland zeigen das fehlende Demokratieverständnis der politisch Verantwortlichen für diesen Vertrag. Die Bürgerinnen und Bürger in Irland haben nein zu diesem Vertrag gesagt, da das Fehlen der Sozialstaatlichkeit, was solche schlimmen Fehlurteile des EuGH wie das Rüffert-Urteil gegen die Tariflöhne oder das Laval-Urteil gegen das Streikrecht nach sich zog, von ihnen abgelehnt werden.

Angriffe des EuGH auf das VW-Gesetz sind nur möglich, weil das EU-Primärrecht schwerwiegende Webfehler hat. Die Europäische Union braucht einen Vertrag, der - so wie unser Grundgesetz - vom einem Angriffskriegsverbot und der Sozialstaatlichkeit geprägt ist.

Dem irischen Volk drücken wir, sicherlich auch für die Mehrheit der deutschen Bevölkerung, unsere Hochachtung für ihre Entscheidung aus.“

Quelle: Fraktion DIE LINKE. im Bundestag, Pressestelle


2. ... Kommentar von Regina am Freitag, 13.6.2008.

ich glaube, am Wochenende ist mal ein Irish-Stew mit Guiness fällig.


3. ... Kommentar von Helga am Samstag, 14.6.2008.

“[…] stimmten die Iren gegen den Vertrag und sprechen damit aus den Herzen der mehrheitlichen deutschen Bevölkerung, denn diese wurde nicht mal gefragt […]”

Das ist einfach nur Wunschdenken. Ich verstehe das, denn ich wünsche mir das ja auch. Aber offensichtlich ist es so, dass die Mehrheit eben NICHT gefragt werden will. Wie groß wäre bei einer Volksabstimmung die Wahlbeteiligung in Deutschland? Mehr als 50 %?

Mehr als 50 % wüssten nicht einmal, was genau in den EU-Verträgen drinsteht!

Und was hätten wir von einer Abstimmung über die EU-Verträge, …
- wenn nur die Mehrheit der Abstimmenden bestimmen darf (Zustimmung oder Ablehnung der EU-Verträge) und die verbleibende Minderheit nicht berücksichtigt wird?
- wenn nur über die EU-Verträge insgesamt, aber nicht über die Einzelteile abgestimmt werden darf?

So wird das nichts. Wir sollten nicht immer neue Gesetze anstreben, sondern die vorhandenen endlich mal gründlich aufräumen. Grundgesetz, Bürgerliches Gesetzbuch, Strafgesetzbuch, Sozialgesetzbücher (und so weiter) sind alle viel zu kompliziert, regelrecht krank. Von dem dadurch entstandenen Verwaltungswahnsinn fühlen sich viele Bürger irgendwann bedroht oder erschlagen - es sind nur zu wenige Bürger. Der Schmerz ist noch immer nicht groß genug: Ein “Nein” aus Irland zu den EU-Verträgen ist alles, was erreicht ist, und wir freuen uns. Lächerlich.


4. ... Kommentar von Steinbock am Samstag, 14.6.2008.

… wohl wahr, deshalb fragte man ja die Deutschen erst gar nicht, damit der Artikel 20 gar nicht erst zur Anwendung kommt. Über den Inhalt dieses Vertrages sollte auch keiner etwas wissen - und wie schon zur WM, wird nun zur EM versucht, schnell hinterm Rücken der Menschen den Sack zuzuschnüren.


Kommentar / Frage hinterlegen ...

Wenn Sie einen oeffentlichen Kommentar oder eine oeffentliche Frage zu dem oben gezeigten Artikel hinterlassen wollen, fuellen Sie nachfolgendes Formular aus. Bitte achten Sie auf die Netikette, bevor Sie Ihren Kommentar einsenden. Alle Einsendungen werden vor der Veroeffentlichung moderiert.
Der Webseitenbetreiber behaelt sich das Recht vor, Einsendungen ohne Angabe von Gruenden zu loeschen.





Anzeige
 
Webseiteninfo: Der Sozialticker e.V. | Impressum | Haftungsausschluss | Datenschutzerklärung | Nutzungsbedingungen | Kontakt

Service: Nachrichten als RSS XML | Presseticker

Valid Valid Valid