Kunst darf man nicht mehr überall hin verkaufen


Das neue Kulturgutschutzgesetz verbietet oft den Verkauf ins Ausland

Berlin (DAV). Kunstwerke erzielen auf internationalen Auktionen Höchstpreise. Deutsche Kunst darf dort oft nicht mehr verkauft werden. Dies regelt das neue Kulturgutschutzgesetz. „Bedeutsame deutsche Kunstwerke müssen jetzt in Deutschland bleiben“, erklärt Swen Walentowski von der Deutschen Anwaltauskunft. Dies bedeutet für die Eigentümer oft, dass sie weniger Geld beim Verkauf einnehmen.

„Dennoch handelt es sich rechtlich nicht um eine Enteignung, sondern um eine Einschränkung der Eigentümerrechte“, so Swen Walentowski. Im Gegenzug haben die Eigentümer das Recht auf steuerliche Vergünstigungen und einen Ankauf durch den Staat. Dennoch werden wohl in Zukunft häufig die Gerichte bemüht werden. Eigentümer von wertvoller Kunst sollten also vor einem Verkauf einen Fachanwalt zu Rate ziehen.

Weitere Informationen über die Folgen des Kulturgutschutzgesetzes finden Sie in einem Film bei der Deutschen Anwaltauskunft.

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www.anwaltauskunft.de

Quelle: Deutsche Anwaltauskunft

15. August 2017

1 Kommentar

  1. “ . . . Ankauf durch den Staat . . . “ – das geld kommt aus welchem topf ? stichwort : den gürtel enger schnallen . . .

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