Berlin:(hib/CHE)- Die Bundesregierung betrachtet die Kritik an der Organisation von Einstiegskursen für Flüchtlinge durch die Bundesagentur für Arbeit als „nicht unberechtigt“. Das schreibt sie in ihrer Antwort (18/12325) auf eine Kleine Anfrage (18/12169) der Fraktion Die Linke. Die Abgeordneten hatten Berichte über Doppelabrechnungen und Zweckentfremdungen der für die Kurse vorgesehenen Mittel als Anlass für ihre Anfrage genommen.

Die gemachten Erfahrungen sprächen im Nachhinein dafür, dass es sachgerechter gewesen wäre, mehr Kriterien für die Umsetzung der Kurse vorzusehen. Jedoch sei die Art und Weise der Umsetzung der Kurse auch der besonderen Situation im Herbst 2015 und dem akuten Handlungsdruck geschuldet, schreibt die Regierung weiter.

Quelle: Deutscher Bundestag

Anmerkung Sozialticker – „Berichte über Doppelabrechnungen und Zweckentfremdungen“ – woher kennen wir dies nur … grübel, grübel … in jedem anderen Rechtsstaat, würde es die Anwaltschaft zum Laufen bringen, aber in Deutschland, reicht man Auszeichnungen zum Gutmenschentum.

BA und Kurse – schon in der Hartz IV Armutsindustrie dienen diese nur dazu, um andere Arbeitslose in eine Position zu heben, wo diese glauben, sie wären eine Stufe höher im staatlichen Elend, als die Masse, welche ausgenommen stigmatisiert und bis zum Tode durch Sanktionen begleitet wird.

Wie manche Kurse so aussehen, kann man hier sich anschauen. Klick

22. Mai 2017