Kritik an Hartz IV Software
Die Bundesagentur für Arbeit (BA) will sich von ihrem für Pannen anfälligen Computerprogramm beim Arbeitslosengeld II trennen.
“Die Software A2LL ist nicht so anpassungsfähig und flexibel programmierbar, wie wir es brauchen”, sagte BA-Vorstandsmitglied Heinrich Alt. “Bisher gibt es nur erste Überlegungen für eine neue Software. Sie könnte deshalb frühestens in fünf Jahren eingesetzt werden.”
Nach Angaben aus der BA erwägt die Behörde die Entwicklung einer eigenen Software unter dem Namen “Allegro”.
Quelle: n-tv
Frage vom Sozialticker: … wer soll für diese ständigen Missgriffe, die alte Software und die Entwicklung der neuen Software denn wieder bezahlen bzw. wer verdient sich damit nur die goldene Nase? System Bierdeckel sollte eigentlich ausreichend sein, um den Bedarf zu ermitteln. Jedes frei geschriebene Kalkulationsprogramm und jeder Taschenrechner funktioniert bald besser, wenn es um die Bedarfsermittlung geht. Wozu aber einfach und billig, wenn es doch wie praktiziert, mit enormen Kosten zum Supergau getrieben werden kann und die Sachbearbeiter wie jeden Tag vor der Röhre klemmen mit der ständigen Nachricht: Kein Zugang zum System. - und wen es dabei dann trifft, scheint auch völlig egal geworden zu sein, denn was sind schon 100.000 hungernde Kinder mit ihren Eltern, welche mal wieder Opfer von “Computerspielen der BA” geworden sind.
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