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Kristina Schröder: ‘Wir müssen Familien bessere Zeiteinteilung ermöglichen’

Über 660 Lokale Bündnisse setzen sich in ihrer Kommune für Familien ein / Mehr als 13.000 Akteurinnen und Akteure, darunter über 5.000 Unternehmen, beteiligen sich

Mütter und Väter geraten oft zwischen Beruf und Familienleben unter Druck, weil Arbeitszeiten, Schul- und Betreuungszeiten, Öffnungszeiten der Behörden und des Einzelhandels oder der Fahrplan des öffentlichen Nahverkehrs schwer aufeinander abzustimmen sind. Mehr als 70 Prozent der Eltern geben laut Monitor Familienleben 2011 an, dass die Erleichterung der Vereinbarkeit zu den wichtigsten Aufgaben der Familienpolitik gehört.

“In diesem Jahr beschäftigen wir uns vor allem damit, wie wir Zeitbrücken für Familien bauen und Zeitkonflikte für Eltern vermeiden können”, sagte die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Kristina Schröder, anlässlich der Impulsveranstaltung “Familie zuerst! - Familie und Beruf im Takt” der Initiative “Lokale Bündnisse für Familie” am kommenden Montag in Berlin. “Familien brauchen mehr Gestaltungsspielräume, um Familienleben und Beruf besser miteinander vereinbaren zu können. Die Lokalen Bündnisse können da eine Schlüsselrolle übernehmen”, so Schröder.

“Gerade in der Phase der Familienbildung kommt es für viele berufstätige Eltern zu einer Konkurrenz von Arbeits- und Familienzeit”, so Dr. Hans-Peter Klös vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln. “Hier ist es wichtig, Eltern auch mit betrieblichen Maßnahmen die Vereinbarkeit zu erleichtern. Die Arbeitszeiten sind dabei ein wichtiger Faktor.”

Die über 660 Lokalen Bündnisse für Familie setzen sich in ihrer Kommune für die Familien ein. Zusammen mit Unternehmen, Jobcentern, Kammern, der kommunalen Verwaltung, Wohlfahrtsverbänden und gesellschaftlichen Akteurinnen und Akteuren haben sie schon Tausende Projekte initiiert, die Eltern eine bessere Zeiteinteilung ermöglichen. Die Lokalen Bündnisse beraten unter anderem Unternehmen zum Thema Familienorientierung, so dass Eltern zu flexiblen Arbeitszeiten oder ortsunabhängig arbeiten können. Sie koordinieren Kinderbetreuungsangebote, damit Kinder auch früh morgens, am Nachmittag, in den Ferien oder in Notfällen gut und verlässlich aufgehoben sind.

Die Lokalen Bündnisse sensibilisieren mit Aktivitäten alle Betroffenen vor Ort für das Thema Zeit als zentralen Faktor für das Wohlergehen von Familien. Damit unterstützen sie Eltern und Kinder und verschaffen den Kommunen und der Wirtschaft vor Ort handfeste Vorteile, da der Standort für Arbeitgeber und Beschäftigte attraktiver wird.

Auf der Impulsveranstaltung diskutieren rund 260 Vertreterinnen und Vertreter aus Lokalen Bündnissen gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft neue Ideen, wie Familien mehr Spielräume bei der Gestaltung ihrer Zeit erhalten. Zu den Rednerinnen und Rednern gehörten auch Dr. Hans-Peter Klös, Institut der deutschen Wirtschaft Köln, Mitglied der Sachverständigenkommission zum 8. Familienbericht, und Dr. Dietlind Tiemann, Oberbürgermeisterin der Stadt Brandenburg an der Havel und Schirmherrin des Lokalen Bündnisses in der Stadt.

Quelle: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend - Pressestelle

Startseite - Veröffentlicht am: 5. Februar 2012 um 8:00 Uhr - Haftungsausschluss     Sie möchten dem Sozialtickerteam eine Nachricht zukommen lassen? Druckversion:   Druckversion anzeigen

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1. ... Kommentar von erika am Sonntag, 5.2.2012.

Die über 660 Lokalen Bündnisse für Familie setzen sich in ihrer Kommune für die Familien ein. Zusammen mit Unternehmen, Jobcentern, Kammern, der kommunalen Verwaltung, Wohlfahrtsverbänden und gesellschaftlichen Akteurinnen und Akteuren haben sie schon Tausende Projekte initiiert, die Eltern eine bessere Zeiteinteilung ermöglichen. Die Lokalen Bündnisse beraten unter anderem Unternehmen zum Thema Familienorientierung, so dass Eltern zu flexiblen Arbeitszeiten oder ortsunabhängig arbeiten können.

- und wo soll das sein ? davon bekommt man hier nichts mit, da werden
Stellen am Abend und fürs Wochenende angeboten, und das mit Kindern
zu hause -

wenn in dem artikel von “setzen sich ” die rede ist, dann ist das alles schon
umgesetzt.


2. ... Kommentar von Petra Witt am Montag, 6.2.2012.

Es gab da mal ein Land, wo es für die Menschen ein geregeltes Arbeits- und Familienleben gab.

Aber in einem Land, in dem der Profit an erster Stelle steht, Arbeitnehmer als “Humankapital” bezeichnet werden, sie durch Werksverträge als “Sache” ausgeliehen werden, wird es kein vernünftiges Familienleben mehr geben.

Der Mensch zählt in diesem Land nicht.


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