Das Sozialtickerportal
Home | Der Sozialticker e.V. | Impressum | Haftungsausschluss | Datenschutzerklaerung | Nutzungsbedingungen | Kontakt

Sonntag, der 23. November 2008 Tip  Ihre Pressemitteilung / News einreichen   English  English flag    French  French flag

 

Konjunkturprognose: Reform-Lahmheit als Vorbote des Wahlkampfes

Bild: Bundestagsfraktion Bündnis 90 / Die GrünenZur Konjunkturprognose der Bundesregierung erklärt Kerstin Andreae, wirtschaftspolitische Sprecherin:

Das Frühjahr kommt, das Wachstum geht, die Preise steigen. Die kleinen Geschenke der großen Koalition an die kleinen Leute werden bald aufgezehrt sein: durch Inflation, die Folgen sinkender Wirtschaftskraft und die kalte Progression.

Während die große Koalition in Verteillaune den Riester-Faktor in der Rentenformel aussetzt und die Haushaltskonsolidierung stoppt, warnen die Wirtschaftsforscher in ihrer Gemeinschaftsdiagnose: Der Aufschwung ist kein Selbstläufer, der Abschwung droht bereits. Die Bundesregierung ignoriert die Erschütterungen an den internationalen Finanzmärkten und die Auswirkungen auf die deutsche Konjunktur.

Es gibt nicht nur positive Szenarien. Die Stimmung in der Wirtschaft ist schlecht: der ifo-Geschäftsklimaindex sinkt bereits. Die Wissenschaft warnt: In der Gemeinschaftsdiagnose ist deutlich geworden, dass es auch worst-case Annahmen gibt, wenn die negativen Entwicklungen sich fortsetzen. Darüber spricht die große Koalition nicht.

Strukturreformen sind in Deutschland zum meistgehassten Fremdwort geworden.
Diese Reform-Lahmheit ist Vorbote des Wahlkampfes. Becks Parole “Immer langsam mit die Leut” ist zum Leitmotiv der großkoalitionären Politik geworden. Das ist gefährlich. Wir verlieren die Mittelschicht – und gleichzeitig wird die Schere zwischen Arm und Reich immer größer. Die wirtschaftspolitische Zögerlichkeit wird sich bitter rächen. Man muss dem drohenden Abschwung ja begegnen!

Dabei gibt es Zukunftspotenziale, die brach liegen. Ein konsequenter ökologischer Umbau generiert Wachstum. Allein das Gebäudesanierungsprogramm hat ein Prozent gebracht. Wir brauchen eine regionale Wirtschaftsförderung statt Subventionen an Großunternehmen und eine engagierte Klimaschutzpolitik. Und wir müssen durch eine konsequente Wettbewerbspolitik auf dem Energiemarkt den steigenden Energiepreisen begegnen.

Quelle: Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

Startseite - Veroeffentlicht von: Einstein   am: 25. April 2008 um 8:55 Uhr - Haftungsausschluss     Sie moechten dem Sozialtickerteam eine Nachricht zukommen lassen? Druckversion:   Druckversion anzeigen

Verbraucherinformationen
Plus Online Shop Plus Online Shop


Bookmark Buttons:
Bookmark bei: Mr. Wong Bookmark bei: Webnews Bookmark bei: Icio Bookmark bei: Favoriten Bookmark bei: Bookmarks.cc Bookmark bei: Bookmarks.at Bookmark bei: Newsider Bookmark bei: Yigg Bookmark bei: Digg Bookmark bei: Del.icio.us Bookmark bei: Furl Bookmark bei: Google Bookmark bei: Blogmarks Bookmark bei: Technorati Bookmark bei: Netvouz Information


  Kommentar oder Frage? Hier veroeffentlichen!


Weitere Beiträge zu diesem Themengebiet:


Weitere aktuelle Meldungen:


Kommentar / Frage hinterlegen ...

Wenn Sie einen oeffentlichen Kommentar oder eine oeffentliche Frage zu dem oben gezeigten Artikel hinterlassen wollen, fuellen Sie nachfolgendes Formular aus. Bitte achten Sie auf die Netikette, bevor Sie Ihren Kommentar einsenden. Alle Einsendungen werden vor der Veroeffentlichung moderiert.
Der Webseitenbetreiber behaelt sich das Recht vor, Einsendungen ohne Angabe von Gruenden zu loeschen.





Anzeige
 

Webseiteninfo: Der Sozialticker e.V. | Impressum | Haftungsausschluss | Datenschutzerklärung | Nutzungsbedingungen | Kontakt

Service: Nachrichten als RSS XML | Presseticker

Valid Valid Valid