Klaus Ernst: Werkverträge: Forderungen der Arbeitgeberseite sind unerträglich

„Die Polemik der Arbeitgeber gegen den vollkommen harmlosen Versuch einer Regelung zur Regelung von Werkverträge und Leiharbeit ist unerträglich. Die gegenwärtige Praxis der vollkommen unterschiedlichen Bezahlung bei gleicher Arbeit widerspricht nicht nur jedem Gerechtigkeitsgefühl, sie ist der Versuch die Renditen auf Kosten einer Gruppe von Beschäftigten zu steigern, die kaum die Möglichkeit zur Gegenwehr hat.“ so Klaus Ernst, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Fraktion DIE LINKE.

Ernst weiter:

„Mit ihrer Haltung wird deutlich, dass die Arbeitgeber an einer Regelung des Problems überhaupt nicht interessiert sind. Ihnen scheint es darum zu gehen, zu heuern und zu feuern wie es ihnen passt, die Tarifverträge ohne Probleme umgehen zu können, Löhne zu drücken und Konjunkturrisiken immer mehr auf die Beschäftigten zu verlagern. Die Bundesregierung fordere ich auf, das Gesetz deutlich nachzubessern und nicht vor der Arbeitgeberlobby einzuknicken.“

Quelle: Fraktion DIE LINKE

3 Gedanken zu „Klaus Ernst: Werkverträge: Forderungen der Arbeitgeberseite sind unerträglich“

  1. is doch nix neues, alles zum Wohl der Arbeinehmer ist in deren Augen gleich ein Terroranschlag und geht es ums Wohl der Wirtschaft ist das gleichzusetzen mit dem Wohl der Allgemeinheit.
    Wohin das geführt hat sehen wir in der Verteilung von Reichtum und Armut…….. wo sich oben ein paar Leute weitgehend leistungslos schon die Hälfte unter den Nagel gerissen haben und die unteren Schichten eher verhungern. Das gilt nicht nur für Arbeitslose, sondern immer mehr auch für Berufstätige ohne die diese Wirtschaft nicht funtionieren kann.

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